Suche Ventildeckel Aluminium OHC Pinto

  • Falls einer was hat, wird es eh nicht günstig.

    Wollte mir auch so einen hübschen drauf machen, aber mir wurde abgeraten.

    Undichtigkeiten und ungünstige Ölverwirbelungen im Inneren wäre häufige

    Folgen von sowas. Ob´s stimmt weiß ich nicht, aber um es zu probieren war mir mein Motor zu teuer...

  • hallo,


    danke für die antworten.

    Echt? das habe ich noch nicht gehört.

    Ich dachte die macht man gerade wegen

    der besseren Auflage bzw. Dichtheit drauf

    und wegen besserer Kühlung…

    Ich weiß dass es die Deckel neu gibt aber

    da ich den Deckel sowieso entlacken

    und fräßen möchte kann er halt auch gebraucht sein…

    Dachte jemand hat sowas noch rumfliegen…


    Gruß

  • Ob das wirklich funktioniert und dicht ist/bleibt, kann man vorher schlecht sagen, es kommt wesentlich auf die Tauglichkeit der Dichtung an. Kork-Gummidichtungen sind ohne seitliche Führung nicht für hohen Druck geeignet und "weichen dann seitlich aus". Manche dieser Deckel sind mit relativ dünnen und härteren Dichtungen erhältlich, so etwas habe ich für den Kent (Cosworth-Deckel für meinen ollen Lotus Seven S2). Einmal hab ich, um einen vernünftig abdichtenden OHC-Deckel zu erzielen, auf der CNC-Fräsmaschine eine Halbrund-Nut eingefräst, in die dann eine Dichtschnur ("endlos" verklebt) eingelegt wurde. Das hielt sehr lange und zuverlässig dicht, ist aber natürlich sehr hoher Aufwand, vor allem wenn man jemanden mit der Fräsarbeit beauftragen muss.

    Problempunkt war seinerzeit hauptsächlich der vordere Lagerdom der Nockenwelle, wo die Nut sehr hohen Fertigungsaufwand forderte.

    O-Ringe sind ggf. auch geeignet.


    Meine Empfehlung für kostensparende und saubere Abdichtung:

    • Geraden, unverbeulten Stahlblechdeckel für die spätere, breite Dictung besorgen,
    • druckverteilende Unterlegstücke passend zu der breiten Dichtung besorgen,
    • Korkdichtung guter Qualität (kein Bling-Bling-Billigscheiß !) beschaffen. Die Dichtungen der Markenhersteller (z.B. Reinz) haben zum Teil auch weiche Aluminium-Einlagestückchen, um zu starkes Zusammenpressen der Dichtung beim Montieren zu verhindern.
    • Evtl. die Dichtung mit etwas Dichtmasse im Deckel einkleben,
    • GENAU die Einbauvorschriften im WHB beachten, erst die unten am Zylinderkopf-Rand befindlichen Schrauben andrehen, erst zum Schluß die seitlichen am vorderen Lagerdom!
    • Nach längerer Probefahrt ggf. bei Ölspuren leicht Nachziehen, dabei immer erst die zwei seitlichen Schrauben am vorderen Lagerdom ein, zwei Umdrehungen lösen, dann die unteren Schrauben vooorsichtig nachdrehen und zum Schluß die seitlichen Schrauben wieder festziehen. Dabei immer das sehr geringe Drehmoment lt. WHB einhalten (!!)

    Die Blechdeckel, wenn mechanisch nicht verbogen, halten dann auch sehr gut und lange dicht.


    Hier die Haupt-Problempunkte, hier im Fall der schmalen Dichtung. Man erkennt, beim genauen Hinsehen, am oberen Loch die nach außen zerquetschte/gerissene Dichtung.

  • danke für die ausführliche Anleitung.

    Mit der Dichtheit von dem Blechdeckel

    hab ich eigentlich keine Probleme.

    Mir geht es eher um optische Gründe…

    Denke letztendlich spielt der Ventildeckel

    keine so große Rolle…

    Werde wohl dann den mit dem großen B

    aus England bestellen…


    gruß

  • Kannst auch welche beim Stefan Wacket vom Youngtimerclub Lorch ordern.


    Der bezieht die zwar auch aus UK, können aber auch IMHO nach Wunsch gefertigt werden und müssen dann nicht umgefräst werden.