Escort Elektro-Umbau

  • Moinsen,


    jetzt erst gefunden, den Fred. Wo genau im Kofferraum soll die Batterie denn hin? Es gibt im Rennsport spezielle Batteriegehäuse z.B HIER


    Würde sie auf die Stoßdämpertraverse setzen, nicht in die Reserveradmulde. Das ist zu "einschlaganfällig". Warum sollen die Relais so offen in den Motorraum? Wenn schon alles neu (also inkl. Kabelbaum) entweder in einen gekapselten Kasten im Motorraum, oder halt im Innenraum. Rallyefahrzeuge haben alles auf der Mittelkonsole. Wird nen grund haben. Sieht allerdings nicht so fein aus. Wie wäre es in der "Handschuhmulde"? Wenn kein Fach drin ist, bietet es sich dort an. Oder auf der Fahrerseite. Da hab ich meine Relais und Sicherungen für Benzinpumpe und Zusatzscheinwerfer.


    2ct


    CheeRS

  • „Alles neu“ ist übertrieben für das was ich mache. Gezielt ausdünnen und so viel lassen wie möglich, soviel neu wie nötig trifft es da schon besser. Der Ort für meine Relais wurde da hingelegt, weil unter Anderem die Scheinwerferkabel dort enden und durch den Wegfall des Batteriebleches Platz war.


    Nen Kasten um die Relais drumrum wäre möglich, müsste ich mal ausmessen und dann halt eventuell drucken. Oder hast du da nen Vorschlag was passen würde?


    Handschuhfach soll erhalten bleiben, n bissl Elektrik könnte ich aber auch noch hinterm Radioschacht verstecken. Das fliegt raus und wird durch so ne Dreifachblende ersetzt die dann mit VDOs gefüttert wird.


    Die Batterie auf den Stoßdämpferdom setzen ginge auch. Muss mal die Rückbank einsetzen um zu schauen wie viel Platz ich da noch habe, die ist ja direkt schräg vor der Querstrebe.

  • Nimm ne ganz normale nasse starterbatterie, dann nen kleines schläuchlein oben an die entlüftung anstöpseln und unter den Wagenboden leiten. Unschlagbar günstig und mit ausreichend Leistung fürs Starten. Im Betrieb muss die Lima alles versorgen können, da ist die Batterie nur Puffer, du kannst sie nicht als längerer stromlieferant einplanen. Wenn die Lima 45 A kann ist doch alles ok, dazu ne 36Ah oder 40Ah einfach nach irgendeiner Standard Größe schauen, die Kosten so ca 1€/Ah.

    Alle anderen Lösungen sind für deinen Zweck überkandiedelt und immer deutlich teurer.

  • Bei den Normal, Gel oder AGM Batterien sind im Endeffekt gleich, nur haben die eben n bissl unterschiedlichen Elektrolyt bzw ist der eben teilweise gebunden. Was ganz anders wäre, wären LiFePo Batterien.

    Einmal editiert, zuletzt von Mafijoosi93 ()

  • Mir gehen jeden Frühling die Gelbatterie Oldtimerstammtischleute bissl auf den Zeiger.

    Am schlimmsten sind die Moppedfahrer die sich so nen Dreck einbauen und dann noch meinen sie haben es mit Löffeln gefressen.

    Vorträge halten über die Vorteile von Gelbatterien, weil teuer und sowiso.

    Das der Kram durchaus in einem Funktionmodell aufgrund der Einbaulage zB. liegend oder in einer Karre Sinn macht die alle drei Meter auf dem Kopf steht ist klar. geladen werden die Akkus dann mit Top intelligenten Ladegeräten.

    Kollege von mir ist inzwischen so was von dankbar über die Akkudiskuson, der hat allerdings nen Fahrradladen.

    Liegt auch eher daran das er die 130 Kilo Typen mit Biertitten nicht mehr ertragen konnte, die dann ums verrecken ein ultraleichtes Rennrad haben mussten.

  • da war was. Im geschlossenen raum nur gasfreie batterie. Wegen explosionsgefahr und tüv. Wer weiß es genau? Sonst nochmal informieren was da erlaubt ist und was nicht

    So iss es.
    Der Escort hat aber ne Teilung zwischen Rücksitzbank und Kofferraum meine ich.
    Da ist das dann okay, ist nämlich mit den Tanks genau so und die sitzen auch im Kofferraum.

  • 130kg Biertitten erfordern aber auch wirklich ein leichtes Rad, stell dir vor da wäre jetzt auch noch das Rad schwer :dc:

    Aber bald geht sie wieder los, die Zeit der hängebauchschweinchen in hautengen kunterbunten Funktionstrikots auf superleichten Carbon Rädern. Irgendwie scheint hier vor der Tür eine beliebte Stecke zu sein. Herrlich dieser Anblick.

  • Interessant wird es im Sommer, wenn le Tour wieder unterwegs ist und sich die Rentner im knallengen Trikot auf genau diese ultraleicht Renner schwingen und in Gruppen die Straße blockieren, weil sie das ja so im Fernsehen gesehen haben.

  • Nimm ne ganz normale nasse starterbatterie, dann nen kleines schläuchlein oben an die entlüftung anstöpseln und unter den Wagenboden leiten. Unschlagbar günstig und mit ausreichend Leistung fürs Starten. Im Betrieb muss die Lima alles versorgen können, da ist die Batterie nur Puffer, du kannst sie nicht als längerer stromlieferant einplanen. Wenn die Lima 45 A kann ist doch alles ok, dazu ne 36Ah oder 40Ah einfach nach irgendeiner Standard Größe schauen, die Kosten so ca 1€/Ah.

    Alle anderen Lösungen sind für deinen Zweck überkandiedelt und immer deutlich teurer.

    Miguels konzept find ich gut.


    ne LiFePo4 haben wir ins WoMo als 2.akku gepflanzt. 30 Ah weil ausreichend und klein. aber die kostet auch schon 160 tacken. falls nicht mehr ausreichend kann man da einfach nochmal 30Ah dranstricken und nochmal und nochmal.

    starterbatterie ist immer noch ne stinknormale nassbatterie.


    Gruesse allerseits

  • Jaja, ist klar... :smile

    Hier halt Kühlschrank elektrisch, wollte ich unbedingt so.

    Und die Möglichkeit meine Zotteln trocken zu fönen wenn nötig.

    Letzten Sommer habe ich mir auch einen Ventilator im Auto gegönnt, wenn mal keine Luft geht und man doch durchlüften will. Oder wenn es so heiss ist das man es kaum aushält. An der Dachisolierung muss ich wohl nochmal arbeiten wenn ich den Kasten evtl. doch behalte.

    Wobei ich die drei großen Dachluken mit so Sonnenschutzteilen für PKW-Frontscheiben abgedeckt hatte, bzw. die halt von innen drunter gehängt habe, das hat schon viel gebracht.

  • Haben alle Wagen mit Batterie innen nen Entlūftungsschlauch nach aussen ?

    Würde ich noch nachrūsten, hab im Chevy die 2te Batterie ja unter der Rückbank.


    Zeig mal bitte ordentlich Bilder wenn du bei Aderendhülsen und Kabelschuhen angekommen bist.

  • Die Bilder kommen noch, keine Angst. Grad sind nur alle angefertigten Verbindungen schon in Steckern und Sockeln. Mit ner Knipex gecrimpt kann man die noch kommenden Bilder aber sogar herzeigen :inlove:

  • Alle offenen Batterien sollten das schläuchlein nach draußen haben, wenngleich ich das Risiko für eine Wasserstoffanreicherung im Wagen für überschaubar halte, so dicht ist ein Auto ja doch nicht.

    Eine Wohnmobil versorgungsbatterie ist eine ganz andere Nummer als das was hier benötigt wird. Da kommt es deutlich mehr auf entladetiefe also entnehmbare Kapazität an und darauf, dass die Batterie das auch mehrfach kann, da ist die lifepo dramatisch besser als jeder Bleiklotz, leider aber auch noch ungerechtfertigt teuer.

    Der joosi braucht ne ganz einfache starterbatterie zum glücklich sein.


    Edith meint noch:

    Eine 30Ah Lifepo ist mit einer 60Ah Blei Gel Batterie gleichzusetzen, was den Energieinhalt angeht. Blei darf man leider nur bis 50% SOC entladen wenn man das mehr als 20x machen möchte.

    Einmal editiert, zuletzt von miguel ()