Doppel 38er inkl. Brücke für Essex

  • Ich überlege, ob ich das Komplettset verkaufe, weil ich für den Essex eher in Richtung Sniper-Efi gehen möchte.


    Die Komponenten sind alle nagelneu.

    Dabei ist alles, was auf den Bildern zu sehen ist.

    Hat gutes Geld gekostet und das schon bevor die Briten sich aus der EU verpisst haben.

    Ich muss noch die Rechnungen raussuchen, aber so im Prinzip möcht ich das haben, was es gekostet hat (ohne den aktuellen Aufschlag für Steuer, wenn man das Set neu kaufen möchte und ohne Teuerungsaufschlag weil ja sowieso und überhaupt und ein Sack Reis nach dem anderen umfällt)


  • Beeindruckendes Setup, frage mich da nur, wie man die zwei Gaser synchronisiert....ne Uhr ist ja schonmal dabei, aber wie geht das mit dem Gaszug?

  • Zur Gaszugsynchronisierung brauchst ein 2. Flowmeter oder besser einen sogenannten Synchrontester. Der hat dann 2 Eingänge.

  • Schon klar, ich meinte aber wie geht das mit dem Gaszug. Da muss ja ne bestimmte Mechanik her, dass die zwei Gaser genau dasselbe tun. Diese Mechanik würde mich interessieren. Abstimmung dieser Mechanik mit Messuhren, aber wie sieht die Mechanik aus?

  • Da musst die "Gaszubefestigungswinkel" mit Kugelköpfen versehen und von einem der Gaser nach unten drehen und dann kommt da eine Stange dazwischen. Da gibt es andere Winkel/Platten als diese hier. Mit denen, die hier dabei sind, geht es m. E. nicht ohne weiteres, da auf einem dann der Gaszug/-Gestänge und der Kugelkopf für den 2. Gaser befestigt werden muss und mit den Standardwinkeln (für Gestänge) wird das zu eng. In England gibt es Umbaukits auf Gaszug (seitlich an einen Gaser geschraubt, Zug dann von oben zur Drosselklappenbetätigung kommend umgelenkt, Verbindungsstange wie ich schrob).


    Edith: Bilder sagen mehr als 1000 Worte: Linkages%20copy.gif

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  • Verstehe. Die Verbindungsstange von Gaser 1 zu Gaser 2 muss dann auch noch Längenverstellbar sein, um die beiden zu synchronisieren.

    Komplizierte Technik.

  • Jo, ganz so einfach ist das sicher nicht, dass man das kurz in der Mittagspause macht.

    Ich hab den ganzen Krempel ja mit einem Auto im Paket gekauft und wollte das für den 3.4er Essex verwenden, welcher in mein Coupe reinkommen wird. Sieht einfach richtig fein nach Raktentechnik aus. Aber ich werd da nun eher in Richtung einer elektronischen Zentraleinspritzung gehen, weil das QP dann für mich sicher auch stellenweise einfach eine Alltagskarre sein wird und die soll auch einfach laufen, auch wenns mal kalt, nass, Kurzstrecke oder sonstwas ist.


    Das Zeug auf den Fotos kommt direkt von der CarClinic bzw. EssexEngines von der Insel. Beschreinbung ist dabei, aber da hab ich mich auch noch nicht durchgeackert und beschäftigt damit. Teile für die Koppelung der Gaser gibts sicher bei den beiden freundlichen Herren, die man auch gut am Telefon mit Fragen löchern kann.

    Die Synchronisierung hab ich mir in meiner einfachen Welt in diesem Fall gar nicht soo kompliziert vorgestellt. Hier werden ja nicht einzelne Zylinder mit einzelnen Vergasern(röhren) versorgt. Hier rotzen ja quasi statt einem 38er dann einfach zwei STück 38er in die Ansaugbrücke rein und jeder Zylinder saugt aus der Brücke dann seinen Anteil ab. Synchron soll das sicher weitestgehend sein, aber ich glaube, ob die beiden Vergaser dann supergut abgestimmt werden ist imho nicht arg wichtig.

    Oder denke ich da falsch? Wie gesagt - mit dem Thema hab ich mich noch nicht wirklich auseinandergesetzt.

  • Nein, Du denkst richtig, die Konstellation entspricht insoweit einem Set IDF oder DCOE ...

    Die Durchflussmessung bei der Synchronisierung gelingt auch mit nur einem Staudruckmesser. Diese Messgeräte greifen absolut nicht in die Durchflüsse ein, sondern haben keinerlei Einfluß auf die Strömung. Die Skalen sind grob in Kilogramm Luft / Stunde ausgelegt. Man setzt z.B. auf einen Durchlass des Vergasers 1 auf, misst die Flussmenge und kontrolliert, ob der zweite Durchlass die selbe Durchflussmenge, hat (die sich allerdings aufgrund der Zahnsegmente nicht korrigieren lässt), wie der erste.


    Danach wiederholt man das für Vergaser 2, der auch auf beiden Barrels gleiche Mengen haben sollte.

    Ziel ist danach, beide Vergaser an ihren Drosselklappen-Einstellschrauben auf passende Werte für Leerlaufdrehzahl und -Gemischmenge zu bringen.


    Die Frage der Gestängesynchronisierung ist nicht profan. Bei DCOE reicht es z.B. schon aus, beide Vergaser nicht genau hintereinander fluchtend auf das Ansaugrohr zu setzen, um messbare Unterschiede in der Füllmenge zu provozieren ...


    Aber allemal interessanter "Satz" mit dem Potenzial, sich "bastlerisch auszutoben".Vermutlich müssen die Vergaser sich aus Platzgründen derart gegenüberstehen? Die Versorgung und Gestängeauslegung könnte ggf. sonst einfacher ausfallen ...