Klackerhülse

  • Hallo Leute.

    Ich habe schon gesehen daß dieses Thema schon oft diskutiert wurde. Habe auch schon alles gelesen. Ich habe nen Granada MK1 von 77 mit 2L. V6 und 4Gangschaltung. Die Reparaturanleitung von Bucheli und Jetzt helfe ich mir selbst habe ich schon gekauft. Aber es gibt keine wirkliche Beschreibung vom Differential zur Gelenkwelle.

    Kann mir bitte jemand ein Foto, am besten Explosionszeichnung, von dem Kram schicken? Am besten mit kurzer Beschreibung vom Wechsel der Klackerhülse und Bestellnummer.

    Das würde mir total weiterhelfen.

    Gruß Bernd

  • Unter Downloads und Dokumente gibt's den original Granada Teilekatalog und ein originale Werkstatthandbuch kann hier bestimmt einer schicken.

  • Super, danke Männers. Das mit den Schmierheftchen mußte ich leider auch schon feststellen. Gibt's da nochwat was man gleich mitbestellen sollte?

  • Der Länge nach aufsägen und dann "zusammenschnüren".

    Gibt auch irgendeinen alten Bericht bei Youtube von ´nem Typen der das schon in den 80ern gemacht hat, Ford wollte davon natürlich nix wissen.

  • Ich habe Bibos Lösungsvorschlag schon ca 30 mal angewendet und es hat immer funktioniert---selbst wenn man die alte Hülse weiter verwendet -

  • hab ein gutes diff für den 2.0 er liegen und zu veräussern. mit frischer klackerhülse und frischen wedis und frischer farbe und und...

  • Hier gibt's ein paar Bilder und Infos von meinem Hülsenwechsel...


    Klackerhülse


    Für die Lösung vom Bibo brauchst Du eine Spannhülse ausm Landmaschinenzubehör und den Innenring eines Kugellagers. Die Teilenummern müsste ich noch irgendwo notiert haben...

  • Hier gibt's ein paar Bilder und Infos von meinem Hülsenwechsel...


    Klackerhülse

    Was besseres als daß die Hülse beinahe mit dem Diff verschweißt ist, kann Dir doch gar nicht passieren.

    Die Gegenseite ordentlich reinigen, Fett rein, wieder zusammenstecken und gut.

  • Ja, die eine Hälfte schon... die andere Seite war aber ziemlich hinüber. Hat im Stadtverkehr beim Lastwechsel gerappelt wie blöde...

    Einmal editiert, zuletzt von DX-Zwo ()

  • Ordentlitsch Hochleistungsfett, zB LM47, dazwischen und in anderer Position wieder zusammenstecken. Dann hält das nochmal ewig.


    Ford hat auch nur am Anfang beidseitig geklebt. Später dann eine Seite Kleber und die andere Fett. Ganz am Schluss gab es auf der Fettseite noch einen Dichtring.


    Ergo: wenn man das Diff tauscht, dann sollte das Ersatzteil möglichst aus einem Granada'81 stammen.

  • Hab die Klemmlösung ja seit 9 Jahren drin und bis heute kein spürbares Spiel, bin etwa 50000km damit gefahren.

    Allerdings habe ich die Klemmerei im Sommer mal inspiziert und konnte nach dem Aufbiegen des Sicherungslappens die Nutmutter ein ganzes Stück nachspannen.

    Es scheint also immer irgendwelche Setzerscheinungen zu geben, und das obwohl ich eine neue Hülse und Clarkwelle verwendet habe.

  • Ich hab die Bibo Lösung einmal seit 5 und einmal seit 3 Jahren im Einsatz, zusammen auch circa 50tkm, nix klackert, bin zufrieden!

  • Gibt es denn noch irgendwo ne genaue Beschreibung von der Bibo Lösung? Das hört sich ja wirklich langlebig an. Auf dem geilen Video kann man auch nicht wirklich sehen wie es gemacht wird.

    Wenn ich jetzt den normalen Weg gehe,

    muss die neue Hülse auch eingeklebt werden, oder nur Fett rein und Gummiring davor?

  • ...aber ich werde wenn ich Rentner bin über diesen selbstständig flankenspielkompensierenden Keilwellenverbinder sinnieren.

    Besteht anscheinend aus 2 Hülsen von denen eine zersägt wird und einer Feder.

    So was ähnliches wird in Industrie,- und Motorradgetrieben als Ruckdämpfer eingesetzt um die Kraft sanfter einsetzen zu lassen.

    Bis dahin muss es so gehen...

  • Im "zweitbesten Granadaforum" gibt es eine Beschreibung vom Herrn Pimpelhuber, dessen reale Identität offenbar geheimgehalten werden muss... :paranoid:


    Sofern hier keiner was dagegen hat, zitiere ich mal:

    (vorausgesetzt ist die Beschaffung der o.g. Teile)


    Vorbereiten der Teile:

    Ersteinmal muss das grosse Rollenlager dran glauben-Wir benötigen nur den Innenring-Grobmotoriker greifen zur Flex,zerschneiden den Aussenring und pulen die Kugeln mitsamt dem Nylonkäfig heraus-man kann auch das Lager in sich verdrehen,einige Kugeln per Hand entfernen und den Aussenring abnehmen!

    Der Innenring ist konisch-genausowie die Spannhülse-Also Mutter und Sicherungsblech von der Hülse abschrauben-den innenring des Kugellagers auf die Hülse schieben(geht nur von einer Seite)Sicherungsblech und Mutter wieder auf die Spannhülse schrauben-nun kann man das Prinzip erkennen-Wenn man die Mutter anzieht zieht sich die Spannhülse in den konischen innenring-dadurch werden hohe Kräfte erzielt,die später unsere Spannhülse zusammendrücken---SPÄTER!!

    Als nächstes müssen wir die Klackerhülse auf der ganzen Länge aufschneiden-habe zuerst mit einer Trennscheibe für Dünnblech vorgearbeitet-danach mit einer handelsüblichen Trennscheibe den Schlitz auf 2,5 mm Breite gebracht-Mit einer Feile die Oberfläche glätten-auch den Grad in der Hülse entfernen!!

    Jetzt kann man schonmal das Spannelement auf die Klackerhülse schieben-die Nut in der Spannhülse sollte mit unserem Flexschnitt in der Klackerhülse fluchten-das volle Ende der Klackerhülse und die Spannmutter müssen später zum Diff zeigen-also nach hinten-das maß von der vorderen Seite der Klackerhülse zum Lagerring darf 42mm nicht unterschreiten-sonst schleift der Ring an der Achsverlängerung-am besten markieren und die Spannmutter per Hand oder im Schraubstock so fest anziehen,dass sich das Lager nicht mehr auf der Klackerhülse bewegen lässt--Die klackerhülse mit dem vollen Ende auf den Zapfen des Diffs schieben-Gummitülle der späteren Modelle wenn vorhanden entfernen!

    Auf der Unterseite der Achsverlängerung ist ein Loch-Dieses muss auf 20-22 mm aufgebohrt werden-durch dieses Loch werden wir später mit einem Dorn die Spannmutter anziehen!!

    Nun montieren wir die Achsverlängerung an das Diff-vorher natürlich wieder die Welle mit Lager und Sicherungsring einbauen-Die Achsverlängerung mit den vier Schrauben anziehen(80-90NM)

    Jetzt wird durch das Loch mit einem Dorn die Spannmutter fstgezogen,bis es nicht mehr geht-Wenn man sich nicht sicher ist,ob sich die Mutter noch dreht kann man mit Edding einige Punkte setzen und nach ein paar Schlägen verleichen-Wenn fest dann eine der Sicherungslaschen in eine der Nuten der Spannmutter schlagen--fertig---


    Da gibt's auch noch ein paar aufschlussreiche Fotos... Könnte ich hier einfügen, aber nur mit Zustimmung des Urhebers... :coyo: