Batterie total tot?

  • Moin,


    eine Freundin hat mich gebeten, ihre 12V-Autobatterie zu laden.


    Mein Ladegerät hat als Anfangsspannung 3,6 Volt angezeigt, nach dem Laden über Nacht das Symbol für defekte Batterie - was Wunder. :tina:


    Die Batterie ist praktisch fast neu.
    Besteht da noch irgendeine Hoffnung auf (kurzzeitige) Wiederbelebung?


    Ich denke ja eher nicht...

  • Ich benutze seit Jahren das klassische Spulen Ladegerät, kein Elektronikkram mit Ladestromüberwachung.
    Habe damit über 15 Jahre eine Uralte Praktiker Budget Batterie, die 4x pro Jahr komplett tiefenentladen war, wieder geladen.


    Könnte eine Möglichkeit sein, gerade wenn die Batterie fast neu ist.

  • Die Batterie ist praktisch fast neu.


    Neu genug um sie in den Laden zurückzutragen?


    Bedauerlicherweise erzählt man den Kunden heutzutage, eine Batterie wäre wartungsfrei und untermauert diese Behauptung durch fehlende Verschlusstopfen, die ein Nachfüllen des Elektrolyt oder gar ein Messen der Dichte des selbigen erlauben würde.
    Statt der Verschlusstopfen gibt es nur ein unauffälliges Entlüftungsloch, durch das die Zellen wunderbar ausgasen können.


    Batterien können zehn Jahre halten, oder nur zehn Tage. Hat man wenig Einfluss drauf.


    Ich habe auch noch so einen alten Blechkasten.mit zwei Anzeigen. Spannung und Ladestrom. Spannung im Keller ist nicht so toll, aber unproblematisch solange die Batterie nicht länger als 24h tiefentladen war.
    Wenn aber Spannung im Keller und kein Ladestrom fliesst, dann wird das auch nichts mehr.

  • Die Batterie hat, obwohl wohl kein Jahr alt, wohl schon ein paar Monate tiefentladen verbracht, in einem Plastikauto das schon ein paar Monate unbewegt unter einem Baum steht - die hat jedes Recht der Welt, kaputt zu sein.


    Der Wagen sieht entsprechend aus und soll verkauft werden, weil er nicht benutzt wird. :scheissepiek:
    Mit Kauf einer neuen Batterie wird das vielleicht noch ein Verlustgeschäft... :no:


    Ich werd vielleicht dann morgen noch mal mit einem leistungsstarken Schaltnetzteil rangehen, mal gucken.


    Vielen Dank für Eure Beiträge! :thumbup:

  • Steinzeitladegerät wie schon gesagt wurde, falls sie damit keine Ladung aufnimmt, mal einen Verbraucher aktivieren, Standlicht o.ä. damit ´ne Weile laden, dann den Verbraucher ausschalten und gucken ob sie nun Ladung annimmt.
    Alternbativ überbrücken und gucken ob sie nach etlichen Km wieder williger ist.
    Bei 1 Jahr alt sollte man die aber auch noch umtauschen können.

  • Wenn man noch die Quittung hat ...

    Ich kleb die Quittung immer in einer Folie an die Seite der Batterie und schreib das Ablaufdatum mit Edding oben drauf. Zwei Jahre lang kann man Umtauschen.
    Hatte ich schon mehrmals, dass ich davon Gebrauch machen musste, es lohnt sich also, wenn man die Batterie im Laden um die Ecke kauft.

  • Daß neue Batterien scheiße sind kommt immer öfter vor.
    Hab mal aus langer Weile etwas rumgebastelt und festgestellt , wenn man eine Batterie auf den Kopf stellt also umgekehrt dann löst sich der Schlamm und der Zellenschluss ist dann weg.
    So lässt sich dieselbe wieder laden.
    Hatte dann aber noch was zu flexen neben der Batterie .
    So musste ich sie dann doch entsorgen ohne Pfand . :pp:

  • mir is mal nachts die batterie im plymouth unter der haube explodiert. hing an nem einhell ladegerät aus den 70ern.
    die sauerei sieht man heute noch im motorraum und teile der batterie hab ich damals nie wieder gefunden. das war ein großer spaß...

  • Und mir mal ´ne Batterie im Flur explodiert, an irgendso´nem neumodischen Ladegerät mit Display und kann angeblich alles.
    Das war auch keine gute Sache, seit dem lade ich keine Batterien mehr im Haus.