Taunus zieht beim bremsen kurz stark zur Seite ...

  • Hat das schonmal jemand gehabt ?


    Beim anbremsen kurz stark rüber bremst dann aber absolut gerade . Wenn man zart bremst passiert nichts . Wenn man länger oder öfter hintereinander bremst ist es auch weg .


    Auf dem Bremsenprüfstand top Werte .


    Sättel + Beläge + Scheiben neu . HBZ wurde mal ein Repsatz. verbaut .


    Ich vermute , da die Schläuche wohl nicht getauscht wurden bei der Bremsenaktion das die was haben . Uralt sind die aber auch nicht .


    Nur kenne ich das nur so das die Bremse dann nicht mehr löst oder Bremst .



    Weis wer was . Kam einfach so , nach Standzeit .


    Entlüftet wurde das system natürlich auch . Oder kann im HBZ was nicht stimmen .


    Pedaldruck ist super .




    Mfg Freddy

  • Kenne das Problem nur von festem Bremssattel .
    Zieht die Bremse auf dem Prüfstand gleichmässig hoch oder anfangs links etwas stärker?

  • Ich vermute , da die Schläuche wohl nicht getauscht wurden

    Genau das war mein erster Gedanke. Die alten Schläuche quellen vom DOT4 innen auf und machen dicht. Der offenen Querschnitt ist oftmals nur noch so groß wie die Spitze einer Nadel..
    Die nächste Steigerungsstufe ist, daß die Sättel/Radbremszylinder durch den Druck vom Pedal zwar bremsen, aber anschließend den Druck nicht mehr vollständig abbauen und zunehmend länger schleifen.


    Also einmal Schläuche in neu, dann gibts auch nie wieder Probleme mit DOT4.
    Wichtig: Keine uralte NOS-Ware, sondern wirklich aus halbwegs neuer Produktion.

  • Schau dir mal die Löcher der oberen Achsaufnahme an (Achsträger).
    Sind die oval? Dann kippt die Achse beim Bremsen. Auf dem Prüfstand ist so etwas total unauffällig, weil ja nicht die Bremsen selbst ungleichmäßig ziehen, sondern durch das Bremsen sich eine Kleinigkeit an der Achsgeometrie ändert.


    Hatte ich genau so mal an einem TC2 2.3S.

  • @ Gonso , Bremse zieht super sauber gleichmässig hoch . Nur zieht er halt kurz stark rüber ... ist aber nicht wirklich ablesbar weil das so schnell ist .
    Wenn überhaupt spielt sich das im Brereich der Anzeige um 0,2 - 0,3 ab und ist nicht wirklich ablesbar .


    @ Micha die hab ich gestern gemacht ....


    @ Wickie , genau sowas wollte ich wissen . Ich kenne das nur das die Schläuche zu gehen und fertig . Ein kleiner Querschnitt würde das wiedergeben .
    Zuerst bremst er da wo alles klar ist und wenn der Druck aufgebaut ist kommt die andere Bremse nach . Darum schleift auch noch nichts .


    @ R. Hotzenplotz werde auch das mal überprüfen .



    Mfg freddy

  • Schau dir die Achsgummis genau an. Hatte das mal in ähnlicher Variante beim Escort. Da wars der Stabigummi, bzw. dessen Befestigung.


  • Also einmal Schläuche in neu, dann gibts auch nie wieder Probleme mit DOT4.
    Wichtig: Keine uralte NOS-Ware, sondern wirklich aus halbwegs neuer Produktion.


    aber wieso dann DOT4 ?!


    DOT 4 quellt auch die dichtringe der bremskolben, die dichtringe in der Verbindung der Sattelhälften (selbst mal gesehen, war wie kaugummi)
    und die manschetten des hauptbremszylinders auf..........


    einfach DOT3 verwenden oder, viel besser noch, auf silikon- bremsflüssigkeit umrüsten (DOT 5.0). damit hat man sowieso ruhe.


    sonst denke ich auch, schläuche zu und evtl. einer der kolben fest.

    3 Mal editiert, zuletzt von fochtfahrer ()

  • Mach mal Stahlflex Leitungen rein. Die Gummischläuche sind dann bald wieder zu.


    Habe bei Allen Autos jetzt auf Stahlflex umgrüstet.
    Habt Ihr die Bremswerte auf einem Rollen oder Platten Prüfstand gemessen ?


    Grüße Rolf

  • @ Dani mit nem Bremsflüssigkeitswechselgerät , also mit Druck halt . Nicht wie früher .


    Granada RS mit Rollenprüfstand auf dem Tüv .


    Mfg Freddy

  • Hatte ich bei meinem Taunus auch. Bei mir waren es die Stifte auf die die Bremsklötze gesteckt sind.
    Die waren total rostig. Da haben sich die Klötze verkantet.
    Stifte abschmiergeln, Kupferpaste drauf und danach gings wieder astrein.


    Deal

  • Hallo Deal , Bremsen sind neu ... die Stifte sind absolut sauber .


    Micha das mit den Achslagern befürchte ich auch . Bin dummerweise gerade ans Haus gebunden und nicht fahrfähig .


    Werde wegen geringer Kosten und akuter Faulheit erst die Bremsschläuche machen .


    Das was mich stört , das war vor der Standzeit von 3 Monaten nicht . Und plötzlich da . Nicht während der Fahrt sondern direkt .



    Mfg freddy

  • Über welchen Zeitraum reden wir hier eigentlich?
    Wann waren es top Werte auf dem Prüfstand?
    Sind Sättel, Klötze und Scheiben letzte Woche neu reingekommen, oder im Herbst und nur neu, weil die Karre seitdem nicht bewegt wurde?

  • Bremsen alles neu im Sommer = 6tkm . Außer Schläuche :!:


    Stand seit Ende Nov . Wieder benutzt vor 4 Wochen , seit dem auch das Problem .


    Dienstag war ich auf dem Prüfstand . Bremswerte top .
    Ebenfalls wurden am Dienstag auch die Gummis der Strebe Querlenker auf Holm erneuert .
    Genau so wie Beläge ausgebaut , zu reinigen war nichts da super sauber .
    Sattel auf funktion geprüft . mehrfach bewegt .... nicht fest , nicht schwergängig , sauber .
    Zusammengebaut ....


    Problem ist noch da . Vermutlich sind es die Schläuche wie mir eben ein Bekannter erklärte das genauso beim Knudsen gehabt zu haben .


    Mich wundert halt nur das der Bremst :!: und die Bremse nicht fest geht .



    Mfg freddy

  • aber wieso dann DOT4 ?!


    DOT 4 quellt auch die dichtringe der bremskolben, die dichtringe in der Verbindung der Sattelhälften (selbst mal gesehen, war wie kaugummi)
    und die manschetten des hauptbremszylinders auf..........


    einfach DOT3 verwenden oder, viel besser noch, auf silikon- bremsflüssigkeit umrüsten (DOT 5.0). damit hat man sowieso ruhe.

    Bei der DOT3 stimme ich Dir 100% zu. Ich dachte nur, die gibts gar nicht mehr 8|


    Die Silikonflüssigkeit ist, sofern ich richtig informiert bin, nicht hygroskopisch.
    Einerseits gut, andererseits - wo bleibt das Wasser? Es kann sich doch nur irgendwo ansammeln.
    Genau hier sehe ich den Vorteil der hygroskopischen Flüssigkeit: Sie bindet das Wasser und mit einem Bremsflüssigkeitswechsel ist das Problem aus dem System :)


    Hier noch ein Bild einer Leitung, die ich letztes Jahr ausgebaut habe.
    Links ein Stück, wo noch Durchgang war. Rechts ein Stück, wo das Gummi völlig gequollen war.
    Da sich das Material aufgrund der Druckfestigkeit der Schläuchen nicht nach außen ausbreiten kann, geht es eben nach innen.
    Darüber noch die Ummantelung, die radseitig oftmals vorhanden ist. Mit ein wenig Unterbodenschutz...wie das halt früher mal so aufgetragen wurde.

  • Dot5 ist zwar vom Prinzip her geil, aber fuer den Hausgebrauch kaka. Wie Wickie schon sagte bleibt das Wasser, was da unweigerlich reinkommt, irgendwo. Weil e dichter wie Bremsfluessigkeit ist, wandert es zum tiefsten Punkt: Bremskolben... Was da Wasser mit seinem Siedepunkt von 100°C anrichtet, brauch ich wohl nicht erklaeren.
    Will heissen: Dot5 nur fuer Fahrzeuge, wo nach nem Rennwochenende alle Fluessigkeiten gewechselt werden.

  • Dot5 ist zwar vom Prinzip her geil, aber fuer den Hausgebrauch kaka.


    zeige mir doch mal die folgen davon. ich habe das seit 5 jahren, in drei wagen verbaut und keine probleme. hast du praktische langzeiterfarhrung damit die du als beispiel nennen könntest?
    vergammelte bremsanlagen durch wasser ziehendes DOT 3/4.... da kann ich jede menge schöne bilders zeigen ;-)


    was jetzt wohl schlimmer/ besser ist............