Der Altkarren Resto Fred - Los gehts! Taunus 03/76, 2.0 Ghia

  • @Bierchen
    Genau das ist das Problem. Stecker vom Kabelbaum schon komplett verfault. Den bekommt man leider nicht wieder hin ;(


    Prefect:
    Ich habs einfach mit dem Schraubendreher möglichst gerade auseinandergedrückt und wieder zusammengebaut.
    Und bei den 2 Gußteilen den Sicherungssplint/Ring runter und zerlegt.
    Ging alles Problemlos.
    Das alte Fett da drin wird so fest, dass der Motor richtig Kraft benötigt hat.
    Jetzt aber geht alles wie Butter.

  • vielen Dank, ich werde also etwas weniger zaghaft rangehen als bislang und mach' weiter so :thumbsup:

  • ich habe mal eine Frage zu den neu verzinkten Teilen. Über den Winter benötigt unser grüner eine dringende Rundumkur mit Neulack usw. Wie macht man das? Alles sammeln, in eine große Tüte und zur Galvanik geben? Muss das irgendwie vorbereitet werden oder kann ich da einfach so alle angerosteten und verschmutzten Teile hin geben? In welchen Preisrahmen spielt sich dass dann ab, ganz grob?

  • Am Besten gibst du alles auf einmal ab. Die Betriebe haben meist nen Mindesauftragswert der berechnet wird, damit sich der Aufwand überhaupt lohnt. Inwieweit du selbst vorbehandeln musst, solltest du mit dem entsprechenden Betrieb abstimmen. Manche wollen es schon entfettet angeliefert haben, manchen ist das egal weil die vorreinigen und sandstrahlen.


    Ich habe meine Teile beim örtlichen Galvanikbetrieb abgegeben, so wie ich sie ausgebaut habe. Für die Teile auf den Bildern hab ich 100Euro bezahlt. Die Teile wurden sandgestrahlt, gereinigt verzinkt und dann blau chromatiert.


  • ich habe mal eine Frage zu den neu verzinkten Teilen. Über den Winter benötigt unser grüner eine dringende Rundumkur mit Neulack usw. Wie macht man das? Alles sammeln, in eine große Tüte und zur Galvanik geben? Muss das irgendwie vorbereitet werden oder kann ich da einfach so alle angerosteten und verschmutzten Teile hin geben? In welchen Preisrahmen spielt sich dass dann ab, ganz grob?

    ...meiner Erfahrung nach macht eine gute Vorbereitung der Teile Sinn. Ich packe erst alles ins Ultraschallbad, schleife die Teile anschliessend blitzblank und schneide die Gewinde nach wenn denn vorhanden. Das Ergebnis ist damit um einiges besser als die Teile verölt und korrodiert abzugeben.


    Manche Betriebe trommeln die Teile (günstig aber man sollte vorher genau dokumentieren welche Teile wo verbaut waren), mein Galvanisierer hängt die alle einzeln auf. Ich übergebe ihm also kleine Klarsichttüten, beschriftet mit Teilebezeichnung und Farbwahl (schwarz, gelb, blau oder gar vernickelt). Das ist natürlich um einiges teurer als eine große Kiste abzugeben, aber bei dem Teileumfang des Grannis hätte ich sonst schon längst die Übersicht verloren...

  • Phil, ja Kabelbaum wurde soweit wie möglich mit neuen Kabeln, Steckern und Kontakten erneuert.


    Hoffy,
    Keine Ahnung. Bevor ich den zerlegt habe, war er auch schon rechts.
    Evtl. kann ja wer berichten ob links oder rechts.

  • Zündspule gelackt und neu verzinkten Halter montiert.



    Gebläsemotor gereinigt und überholt. Plastikdeckel mit Kunststoffhaftgrund bekleckert und schwarz gelackt (2K)


  • Heizungskasten neu bemalt.


    1 reinigen
    2 anschleifen
    3 mit Kunststoffhaftgrund besprühen (Keine Spraydosen !)
    4 mattschwarz mit 2K Lack lackieren.


    Normalerweise mag ich es überhaupt nicht Kunststoffteile zu lackieren, aber der Heizungskasten war so hässlich verblasst, da musste das sein.



    Die letzten 3 Tage mit schleifen verbracht und heute grundiert.
    Es musste jede noch so kleine Unebenheit raus. Habe keine Lust später mit einer Wellblechgarage herumzufahren.
    Auf den Oldtimertreffen sieht man es leider immer wieder, dass die Karren sehr wellig sind. Gefällt mir überhaupt nicht. Der Lack muss später wie ein Spiegel sein. Dafür ist nun mal eine saubere Vorarbeit nötig.
    Also schleifen bis die Finger bluten. Endschliff erfolgt mit 1000er Papier.



  • Danke Grillwagen. Ja kann sein. Motorraum ist jedenfalls sauberer lackiert als es damals war.
    Vorhin die Kotflügel in der Garage gelackt. Erst gekehrt, nass gemacht und los gings.
    Wollte es einfach mal ausprobieren. Ergebnis mit der Sata 4000 einfach super. Staub fast null und der Lack sowas von glatt.
    Verglichen mit dem Originallack an der Tür ist der wesentlich glatter. Sehr schön anzusehen. Der Standox Lack ist einfach super zu verarbeiten und der Farbtonunterschied ist nicht bemerkbar. Ich freu mich.