OT Geländewagen mit Allrad, grüne Umweltplakette

  • Moin Gemeinde,


    mein Bruder sucht ein Geländefahrzeug mit Allrad. Muss ne grüne Umweltplakette haben und gültige HU/AU.
    Zweck ist gehörnten Viechern in den Wald zu folgen und denen Schwermetalle in den Pelz zu pusten. Irgend sowas wie en Kia Sportage oder so.
    Budget ist 2.500 Euronen.
    Muss schnell gehen, also hopp hopp raus mit den Empfehlungen und Angeboten.

  • Lada Niva. Jeder Jägersmann sollte einen haben. In der Forstversion auch mit Blutwanne und Gewehrhalter. Sehr entfehlenswert. Das Ansinnen finde ich übrigens überaus löblich.

  • Hab ich ihm auch schon gesagt. Wenn ich nicht zu faul wäre mit der Büchse am Rücken durchs Gebüsch zu hopsen und nachher das Wildbrett aus'm Unterholz zu zerren anstatt einfach an die Kühltheke zu gehen... ja dann würd ich wohl auch dem Hobby nachgehen. :-)

  • mein kumpel hat ne lada werkstatt... die dinger sind schon geil..innenaustattung und getriebe basieren noch aufm fiat 124, mann könnte leichtn 2 liter fiat dohc einbauen.......aber sie rosten paar jahre schneller noch als ein ford, du findest keinen guten für das geld... kosten neu 7500.-

  • Jeep Cherokee 4.0 oder Chevy Blazer (ab 98 ). Haben Euro2 oder D3, Ersatzteile sind sackbillig und die Kisten sind für kleines Geld zu haben.
    Die Ladas sind eigentlich nur ständig irgendwo kaputt. Ich red da aus 20-jähriger Offroad Erfahrung.

  • Suziki Jimny-besser und ausgereifter gehts für das Geld doch gar nicht. Mehr Geländegängigkeit auch nicht, der läßt doch jeden Landy und G-Klasse alt aussehen. Ist auch noch der Sparsamste und auch sehr robust. Das einzige was er nicht kann, sind Anhänger mit 3,5 Tonnen ziehen.

  • Die Guguzzis (SJ / LJ / Jimmy...) gammeln aber auch gern im Kofferraum durch. Meist quer, parallel zur Achse. Auf jeden Fall ein Auge drauf werfen sonst fällt das frisch geschossene Wild irgendwann auf die Straße :bye:

  • Die Guguzzis (SJ / LJ / Jimmy...) gammeln aber auch gern im Kofferraum durch. Meist quer, parallel zur Achse.

    Stimmt garnicht !
    Die gammeln ÜBERALL gerne durch :bla: Gute SJ/LJ findet man für das Budget nicht, zumindest nicht ohne exzessive Schweissarbeiten durchführen zu müssen. Brauchbare Jimnys gehen so ab 3500-4000 los.Da muss man aber auch aufpassen, da lockert sich gerne der Passstift der die Riemenscheibe an der Kurbelwelle hält, das Ergebnis ist dann meist eine defekte Welle. Kolbenkipper sind auch nicht selten beim Jimny.

  • Es bahnt sich was an. Es könnte ein roter, 2000er Jimny werden oder eine Jägergrüner Subaru Forester. Jimny steht super da und hat erst 100.000km runter, hatte mit dem schlimmsten gerechnet. :-)
    Mal schauen wann wir es schaffen den Forester anzugucken, die sind aber aus meiner Erfahrung heraus sehr dankbar und halten auch einiges aus. Lassen wir uns mal überraschen.


    Ich hab ihn ja versucht so Richtung Blazer zu drücken, aber mein Bruder benutzt Autos halt nur. :-D

  • Beim Jimny auf alle Fälle von unten den Kofferraumboden über dem Auspuff checken und auch innen den Zwischenboden vom Kofferraum rausnehmen und nach Rost schauen. Unter den Scheinwerfern ist auch so eine typische Stelle, da hab ich schon 3-jährige blühen sehen wie nen Alfasud. Unter den Kunststoffplanken an den Radläufen und Schwellern gammelts auch gern.
    Vorderachse anheben und die Räder oben und unten packen und auf Spiel im Radlager (lässt sich nachstellen) bzw auf Spiel in den Achsschenkelbolzen prüfen. Ist recht fix selbst repariert, eignet sich aber perfekt zum Preis drücken. Unbedingt den Allrad checken ! Die Jimny haben pneumatisch betätigte Freilaufnaben an der Vorderachse. Wenn der Allrad mit dem Hebel eingelegt ist einen engen Kreis fahren, hier sollte sich der Antrieb deutlich spürbar verspannen. Falls nicht, war wahrscheinlich der Marder an den Unterdruckschläuchen, oder das Ventil dafür unter der Batterie ist defekt. Wenn die Achse angehoben ist auch gleich die Achskugeln auf Undichtigkeiten prüfen. Rep. ist wieder einfach, ist aber ein gutes Argument. Kreuzgelenke der Kardanwellen prüfen, die machen selten mehr als 50'km.


    Beim Subaru ist die Hinterachse der Schwachpunkt, speziell die Befestigung vom Achsträger und Diff und die Luftfederung (falls vorhanden) bzw Niveauregulierung.