Beiträge von piratte

    Also ganz definitiv bekommt Zwischenhändler XY den Auftrag exakt Fahrzeug soundso zu besorgen. Das ist beim Gebrauchtwagenhandel sicher so. Und die Suchanfrage kommt nicht aus Mittelhessen, sondern wasweißich vom Balkan. Besorgt werden die Fahrzeuge dann bspw in Deutschland, weil wir vll einen besonders guten Pflegezustand bei unseren Gebrauchten haben. Es ist also definitiv auch denkbar, dass Autodiebstahl entsprechend gehandhabt wird. Kann man sich dann vorstellen wie bei "Gone in 60 seconds". Ob das dann eine Bande ist oder scheinselbstständige Einzeltäter, die Bestellungen entgegen nehmen, ist irrelevant. Es wäre beides organisiertes Verbrechen.

    Und es ist durchaus denkbar, dass irgendwer ein gepflegtes /8 QP sucht.

    Nur ob solche Menschen dann das Fahrzeug fachmännisch zerlegen und nicht einfach ganz mitnehmen, ist sicher fraglich. Vll wäre das Auto zu auffällig und die Strecke bis zur polnischen Grenze zu weit gewesen, um es ganz mitzunehmen?

    Vor geraumer Zeit haben wir hier auch eine unschöne Erfahrung machen müssen. Das Gefühl, das diese hinterließ, war sicher ähnlich wie das, was Ihr gerade fühlt. Ich kann Dir aber versichern: Auch dieses Gefühl geht irgendwann vorbei - auch ohne Kameras und Hunde.

    Wir haben damals selbstverständlich auch alles etwas sicherer gemacht, haben uns auf Zuraten aber z.B. gegen sichtbare Überwachungskameras entschieden. Sicher würden diese den einen oder anderen Gelegenheitsdieb abschrecken, insb. organisierte Einbrecher würden durch diese im Zweifelsfall aber erst auf Euer Haus aufmerksam. Je besser das Haus abgesichert wirkt, desto mehr wird dort zu holen sein. Und ich befürchte auch, dass organisierte Ver-/Einbrecher wissen werden, wie sie bei Bedarf welches System lahmlegen können. Oder alternativ ignorieren sie es einfach, wenn sie - aus welchen Gründen auch immer - nichts zu befürchten haben.

    Ja aber dann wird es mit als Auflage eingetragen. Ich guck aber lieber erstmal was du genau meinst


    Deshalb suche ich Radlaufchrom in nem anderen Fred. Da dachte ich das geht als original durch und wird nicht extra eingetragen.

    Aber der ist wohl selten geworden und teuer. Deshalb suche ich den auch leihweise:)

    Ach so, Du suchst eh schon. Das hatte ich nicht mitbekommen. Wo wohnst Du?

    Dann Begründe.

    Konnte auch §13 nichts finden.

    Würde vorschlagen §29

    Da muss ich nichts begründen. Entweder Du glaubst mir oder nicht ;)


    §29 StVZO regelt die Hauptuntersuchung.


    §13 FZV (vll. hast Du in der StVZO gesucht?) regelt meldepflichtige Änderungen, z.B. aus steuerrechtlichen Gründen.

    Denkbar wäre aber auch, dass die Verantwortlichen beim SVA die Schlüsselnummer selbst aus den alten Daten raussuchen, je nach Kompetenz und interner Anweisung. Oder die Herrschaften wollen zwar ein Gutachten von einer ÜO/TP (i.d.R. besagtes nach §13.1 FZV), aber bitte eines von einem aaS (mT), da hier ja die Abgasschlüsselnummer geändert wird. Dann wäre es sogar denkbar, dass die Zulassungsstelle ein Gutachten nach §19.2 StVZO verlangt. Da die Schlüsselnummer im Falle eines Oldtimers von rein steuerrechtlicher Relevanz ist und nichts mit dem tatsächlichen Abgasverhalten zu tun hat, halte ich dies allerdings eher für unwahrscheinlich.

    Wie genau die Zulassungsstelle die Angelegenheit regelt, kann Dir ausschließlich die Zulassungsstelle sagen bzw. deren Leiter. Denn wie so häufig ist hier das SVA Herr des Verfahrens und jedes SVA kocht sein eigenes Süppchen.

    übrigens hab ich von ner irren Methode gehört... da hat einer im Umfeld hier mit einem ähnlichen Problem seine Bremsscheiben um 5mm abdrehen lassen und ist so zur Abnahme... die Scheiben waren wohl 7mm ...gaaaanz vorsichtig. Kaum zu glauben... aber Felgen sind wohl nun eingetragen.... crazy:sinnlos:

    Dafür musst Du aber nicht die Bremsscheiben selbst abdrehen, sondern "die Nabe" der Bremsscheibe. Das ist dann natürlich technisch nicht besser, aber es könnte tatsächlich funktionieren ;)

    Schrob ich ja: Möglicherweise Daten erforderlich, ergo §13.1 FZV Änderung der Zulassung ohne technische Änderung.

    Mir ist in der Praxis kein Fall bekannt, wo jemand seinen Oldtimer als solchen abgemeldet hat, warum sollte er auch? Möglich ist es aber definitiv.

    Läuft bei uns gar nicht.

    Muss ja irgendwie. Es kann Dich ja keiner dazu zwingen, das H zu behalten. Wäre ja möglich, dass Du zu plötzlichem Reichtum gekommen bist, Dir die Steuerersparnis damit gleich ist, Du aber jetzt gerne ausufernde Umbauten an Deinem Fahrzeug vornehmen möchtest. Dann muss es Dir ja möglich sein, das Fahrzeug umzumelden.

    Ganz normal bei der Zulassungsstelle ummelden. Kann natürlich passieren, dass die wieder irgendwelche Daten (Abgasschlüssel) aus einem Gutachten haben wollen. Das kann Dir im Zweifelsfall nur Deine Zulassungsstelle sagen.

    Hol Dir für günstig irgendwoher verrranzten Radlaufchrom und kleb/klammer den irgendwie an Deine Karre. Den vorderen haust Du vorher dezent ein bisschen platt, dass er die Lauffläche stärker abdeckt. Dann suchst Du Dir einen anderen Prüfer und lässt die Räder eintragen (der, den Du schon konsultiert hast, wäre sicher mistrauisch). Danach kannst Du den Radlaufchrom wieder abbauen. Unter normalen Umständen wird der Kram dann nicht mit eingetragen. Geht allerdings nur, wenn es tatsächlich nur um die Radabdeckung, nicht um die Freigängigkeit geht.

    Mangel wie Christian schrieb.


    Halter hat dann zwei Möglichkeiten:

    - Zustand, wie er für Oldtimer nötig wäre, (wieder-) herstellen

    - Fahrzeug ummelden und zukünftig normal versteuern


    Oder, wie oben schon beschrieben, zu einer anderen Organisation, dort HU machen lassen und hoffen, dass die zu einem anderen Ergebnis kommen.

    Verzogene Trommel bzw Schlag in der Scheibe lässt sich messen. Ist aber ein verhältnismäßig großer Aufwand.


    Kam das ganze denn von heute auf morgen? Waren Trommeln oder Scheiben neu? So eine Scheibe verzieht sich nicht mal eben, insbesondere nicht bei einem Taunus.


    Was Hagen beschreibt, ist daher m.E. das wahrscheinlichste. Dafür reicht schon Auto waschen und danach direkt eine Nacht wegstellen. Die feuchten Bremsscheiben bilden ratzfatz Roststellen an den Belägen. Längere Standzeit ergibt mehr Rost. Diese Rostplacken sind aber deutlich zu sehen. Wagenheber und dann vorderes Rad einmal durchdrehen. Dann hast Du Deine Antwort. Oder Du kannst dann zumindest die Rostplacken ausschließen. Erst dann würde ich mit dem Schlag in Trommel oder Scheibe weitermachen.

    Und wer kommt jetzt? Keiner?


    Sind ja man nur noch wenige Tage...


    Wir werden wie gewohnt da sein, diesmal mit haufenweise Kindern. Macht Euch auf was gefasst :laugh:

    Danke für Eure Antworten. Dann stirbt hier vermutlich die letzte Hoffnung.


    Ich hatte den Veranstalter nochmal angeschrieben und (wirklich) freundlich darauf hingewiesen, dass hier nicht Ford, sondern Shelby der Hersteller sei, bekam bisher aber einfach gar keine Antwort. Damit habe ich eh keine Handhabe. Und mir ist es das Spielchen definitiv nicht wert, mit irgendwem zu streiten. Die Spielregeln macht nunmal der Veranstalter.


    Eure Antworten helfen mir dennoch, den Umstand zu akzeptieren ;)

    Das schrob ich ja bereits. Die Filmfahrzeuge waren keine echten Shelbys. Das ist aber für die Lizenz nicht weiter interessant. Sie sollten einen Shelby darstellen, denke das zählt. War nicht Knightrider in Wahrheit auch ein Mustang? Dennoch würde niemand auf die Idee kommen, bei Ford nach einer Lizenz zu suchen :irre:


    Geht um eine Art Wettbewerb, bei dem ich mitgemacht habe. Grundsätzlich sind Lizenzen dort Wurst, nur einige wenige sind ausgeschlossen - und zu diesen ausgeschlossenen zählt Ford. Nun haben die meinen Shelbybeitrag abgelehnt und ich musste mir die Frage stellen, ob es Sinn macht, dagegen anzureden oder nicht :gruebel:


    Ich schrieb ja, ist eine rein theoretische Frage :uglyzwinker:

    Ja so in etwa. Geht mir definitiv nur um die alten Karren, insb. um den einen '67er Shelby. Wobei mir Ort des Umbaus und Haftung eigentlich völlig Wurst sind. Mich interessiert nur, wer offiziell der Hersteller ist :D

    Sehr schön. Bei der verlinkten Anzeige würde ich sagen, es handelt sich eindeutig um einen Shelby, nicht um einen Ford. Sehe ich das richtig?


    Spätere und heutige Shelbys sind sicher alle "customized by", oder?



    Ich weiß von heutigen Audi Fahrzeugen (RS-Modelle, R8, evtl noch weitere), dass diese nicht von Audi, sondern von der Quattro GmbH gebaut werden und entsprechende FIN (WUAZZZ... statt WAUZZZ...) und Schlüsselnummern haben. Diese Fahrzeuge werden aber weiterhin unter dem Handelsnamen "Audi" verkauft. Von daher tät ich hier trotzzdem eindeutig Audi als Lizenzgeber vermuten. M.E. werden Alpinas z.B. auch als "BMW Alpina" verkauft, nicht nur als "Alpina".


    Bei der Shelby-Nummer wäre das natürlich etwas anderes, da diese ja eindeutig den Handelsnamen "Shelby" tragen, nicht "Ford".

    Die Artikel hatte ich mir selbstverständlich schon durchgelesen. Tatsächlich erwecken diese auch den Eindruck, dass der Shelby (Mustang?) GT ein eigenständiges Fahrzeug ist und eben kein Ford. Ich wollte das nur gern nochmal aus einer anderen Quelle hören, um sicher zu gehen. So ganz ausdrücklich steht es da nämlich auch nicht drin.

    Gleich mal ein fetter Doppelpost, um meine Beitragsbilanz zu schönen

    Das KBA kennt Shelby offenbar nicht als Hersteller..,

    Das hat imo noch nichts zu bedeuten, solange die Fahrzeuge nicht als Ford bezeichnet und evtl. geschlüsselt sind. Ein Shelby würde hier ohnehin per Einzelabnahme in den Verkehr gebracht werden.


    Was sagt z.B. der US Title zu diesem Thema?

    Erstmal danke für Eure Antworten. Ich merke aber jetzt schon, dass wir uns in Details verlieren.


    Hier also das konkrete Problem: Wenn ich heute ein (Spielzeug-) Modell von Eleanor auf den Markt bringen wollte, bei wem müsste ich die Lizenz einholen, Shelby oder Ford? Es ist ein rein theoretisches Problem. Dass Caroll Shelby nicht mehr lebt, tut also nichts zur Sache. Touchstone und Bruckheimer sind für die theoretische Frage auch unwichtig.
    Deswegen hatte ich betont, dass es um das rechtliche Mitwirken von Ford geht. Ich denke, meine Frage steht und fällt damit, wer offiziell der Hersteller des Shelby (Mustang?) GT war.

    Moin.


    War das, was Eleanor (Film mit Nicholas Cage) eigentlich sein sollte, ganz offiziell ein Ford oder ein Shelby?


    Und hieß das Ding dann 'Ford Mustang GT500' (m.E. ausgeschlossen), 'Shelby Mustang GT500' oder nur 'Shelby GT500'?


    Es geht mir hier insbesondere um den ganz offiziellen Hersteller der Originalfahrzeuge. Kommt der Name 'Ford' in irgendeiner Art rechtlich noch drin vor?


    Kür: Hatte eventuell schon jemand irgendwelche Fahrzeugdokumente so eines Fahrzeugs in der Hand und kann mit Sicherheit sagen, dass da Shelby als Hersteller steht und Ford keine Erwähnung findet?




    Das Kleingedruckte:
    Ich weiß, dass das Filmauto Eleanor eigentlich ein Ford Mustang war.
    Wikipedia sagt, Ende '67 gab es einen Umzug der Shelby Produktion in irgendwelche Fordwerke - der Einfachheit halber gehen wir also vom Zeitraum '65 bis '67 aus.
    Es geht ganz explizit nicht um heutige Shelbys.



    Gruß und Kuss, Arne