Beiträge von GranadaWien

    Ich hatte ja auch schon zwei Beratungstermine wegen PV aufs Dach und Wärmepumpe. In Österreich lohnt sich der Verkauf von PV-Überschuß kaum, daher werden eher kleine Anlagen gebaut und Akkus dazuverkauft. Bei den Akkus tut sich was, die Kapazitäten nähern sich zweistelligen kWh-Zahlen für hohe vierstellige Eurobeträge, da wird's langsam interessant.

    Die vordere Dichtung kann man vermutlich von anderen Fahrzeugen ebenfalls übernehmen, denn da hat man nur einen rechten Winkel und es ist egal, wie weit die Dichtung unten in die Tür reinragt - notfalls etwas kürzen. Hinten ist deswegen kritisch, weil die Scheibe oben zwei rechte Winkel hat und diese Fensterführung idealerweise keine Meterware ist in die man Schlitze schneidet sondern passend für jedes Fahrzeug.



    In der Steuerung kannst du normalerweise die Sollwerte für den Vorlauf der einzelen Heizkreise regeln.

    Schön wär's, aber das kann das alte Ding leider nicht. :) Aber egal, die FBH funktioniert wie sie soll und hat wohl wirklich eine extrem flache Hysteresekurve. Um zu sehen ob sie überhaupt was tut hatte ich den Schieberegler auf dem oben abgebildeten Thermostaten im Wohnzimmer nach oben geschoben und ich vermute, das pluskompensiert die Raumtemperatureinstellung, die man an der Heizung vorgenommen hat. Heute morgen waren bei 7 Grad Außentemperatur im Wohnzimmer fast 25 Grad - das ist zuviel des Guten, aber die FBH funktioniert.


    Ich habe gestern nichts mehr an der Heizung verstellt, aber dennoch hatte der Kessel nun eine der abgeflachten Heizkurve angepaßte Temperatur und auch im Vorlauf zum Heizkörper-Heizkreis lagen die Temperaturen im angemessenen Bereich, was für die Jahreszeit mehr als ausreichend Wärmeenergie zur Verfügung stellt.

    Hat der Heizkreis für die FB Heizung keinen Mischer? Die Heizkurve ist doch in der Regel für den Brenner bzw. die Heizung im Ganzen, und nicht für die einzelnen Kreise.


    Hydraulisch abgleichen ist zumindest für die FB Heizung doch kein Ding. Hast du die Verteiler auf den einzelnen Etagen oder im Heizraum?

    Der Heizkreis für die FBH hat einen Mischer, der zu funktionieren scheint und die VL-Temperaturen in den korrekten Bahnen hält. Klar ist die Heizkurve für den Brenner, aber wenn ich die deutlich abflache, dann erwarte ich mir, daß auch der Heizkreis für die Heizkörper im Obergeschoß bei 10 Grad Außentemperatur nicht mehr mit 60 Grad befeuert wird. Schau ich mir heute abend nochmal in Ruhe an, vielleicht habe ich was übersehen.


    Die FBH gibt es nur im EG und da sind zwei Kreise vorhanden, aber ich habe noch keine Ahnung, welche Flächen die jeweils beheizen. Für eine Prüfung der Anlage, Entlüftung und einen hydraulischen Abgleich will ich mir aber trotzdem mal einen Installateur ins Haus holen.


    Der Verteiler für die FBH ist im EG, gleich über den Rohren die von unten aus dem Heizraum kommen. Sieht furchtbar aus:


    normal_IMG_20190910_062346.jpg


    Ist zwar "nur" das Gästezimmer, aber da kommt trotzdem eine Verblendung davor.

    Der alte Eigentümer meiner Hütte meinte, die Fußbodenheizung jeden Winter immer wieder kurz in Betrieb gehabt zu haben. Darauf basierend habe ich die Ölheizung gestern am frühen Abend mal in Betrieb genommen. Warum ist eigentlich immer nur im Badheizkörper alle Luft gesammelt, so daß er nicht warm wird? Halb so wild, das war schnell erledigt, heizt nun wie Bolle.


    Den Heizkreis mit der FBH habe ich ebenfalls in Betrieb genommen, aber nachdem heute morgen immer noch erst wenige Quadratmeter des Wohnzimmerbodens im Bereich vom Vorlaufbalken kommend warm geworden waren, vermute ich, daß die FBH mindestens ordentlich entlüftet werden muß.


    Da ich bevorzugt mit der FBH heizen möchte und vor allem jetzt in der Übergangszeit keine 60 Grad Vorlauftremperatur brauche, habe ich die Heizkurve deutlich flacher gestellt: in etwa 35 Grad VL bei 0 Grad und auch bei -10 noch keine 40 Grad. Ob das praktikabel ist ist eine andere Frage, erstmal sollte das eine Funktionsprüfung sein. Allerdings fährt die Heizanlage auch mit der flachen Heizkurve bei 10 Grad Außentemperatur mit fast 60 Grad in den Heizkreis mit den Heizkörpern rein, da muß ich nochmal schauen, was das ist. Seltsam finde ich auch, daß es einen Außentemperaturfühler gibt, dessen Meßwert die Heizung aber nirgendwo anzeigt.


    Lange Rede, kurzer Sinn: die Heizung funktioniert und man kann damit das Haus heizen. Der alte Eigentümer hatte nach eigener Aussage immer alles selbst gemacht, aber genau so wirkt die Heizung auf mich. Die gehört mal richtig eingestellt, entlüftet und hydraulisch abgeglichen (was auch im Energieausweis als empfohlene Maßnahme steht). Da werde ich mal einen Fachmann kommen lassen.

    Ich hatte gestern extra das Buch zum Scropklo rausgesucht, aber der einzige Motor mit elektrischem Lüfter in dem Buch war damals der DOHC und im Kapitel Kühlung keine Angaben zu den Öffnungs- und Schließtemperaturen des Schalters.
    Aber wahrscheinlich stimmt es schon, daß 95 Grad nicht verkehrt sind. Das Gros der Kühllleistung während der Fahrt sollte der Kühler alleine schaffen bzw. über die Durchflußmengengelung des Thermostaten.

    Du musst nur aufpassen das die Luftwärmepumpe natürlich im Betrieb einen entstrechenden Schallleistungspegel hat. Also den Standort wohl überlegt wählen und nicht dem Nachbarn vor das Schlafzimmer setzten. Für sensible Bereich gibt es aber auch ier Lösungen, wie Schalldämmhauben etc..

    In der Straße in Breitenfurt, wo wir bisher wohnten, wurde vor ca. 5 Jahren ein neues Haus gebaut und direkt mit einer Luftwärmepumpe ausgestattet. Mir ist der Lärm der Pumpe beim Vorbeigehen immer wieder negativ aufgefallen und da werde ich auf alle Fälle selbst drauf achten, daß die nicht so ein lauter Brummer ist.


    Nachtrag: von Ochsner gibt es wohl Luftwärmepumpen, die man echt kaum hört. Ich wunder mich nun eher, ob bei dem erwähnten Brummer in der Straße alles in Ordnung ist, so laut wie der ist.

    Hallo Stefan!


    Super, danke Dir! Das sind wertvolle Tips für das weitere Vorgehen, so daß ich nicht völlig ahnungslos einem Heizungsfachmann ausgeliefert bin, der vielleicht vor allem im Sinn hat, das Zeug zu verkaufen, für das er die größte Provision kriegt.


    Und weil Du eh vom Fach bist verrate ich mal meine weiteren Ideen:


    - FBH in Betrieb nehmen und mit geringer VL-Temperatur betreben
    - Dämmstandard Haus prüfen lassen -> Ergebnis gut genug für Wärmpepumpe (Annahme)
    - Photovoltaik aufs Dach, Akku in den Keller und die zu erntende Sonnenenergie möglichst selbst verbrauchen


    Ich bin nicht sicher, ob man hier in Laab im Walde eine Erdwärmepumpe verbauen darf, aber im Zweifel eher nein und das muß auch nicht sein, also wird es wohl eine Luftwärmepumpe. Im Winter weniger effizient, aber da ist die Entwicklung auch nicht stehengeblieben und der Stromverbrauch scheint sich in Grenzen zu halten.

    Hallo Stefan!


    Ja, genau das werde ich tun, denn ich möchte die FBH auf jeden Fall in Betrieb nehmen, weil ich mittelfristig die Ölheizung evtl. durch eine Wärmepumpe ersetzen möchte. Das Wörtchen "evtl." deswegen, weil ich vorher nochmal analysieren lassen muß, wie gut die Dämmung der Hütte ist und was man tun sollte, damit das auch geht. Immerhin sind die Fenster schon dreifach verglast und das ist auch eine gute Voraussetzung dafür, denke ich. Genau wie bei der alten gemieteten Hütte werde ich mir mal eine Thermografie machen lassen, dann bin ich schlauer.


    Sollte ich vielleicht auch eine Druckprüfung der FBH machen lassen? Und was ist vom Schlagwort "völlig entsalztes Wasser" zu halten?


    Letzter Punkt: ja, die FBH hat einen eigenen Mischerkreis.


    LG
    Julia.


    Nachdem noch immer Hochsommer ist braucht man keine Heizung, aber ich sollte mich langsam mal damit anfreunden, die in Betrieb nehmen zu müssen. :)

    Ich zitiere mich mal selber: die Anlage sollte ich wohl auf gar keinen Fall einfach so in Betrieb nehmen, wenn ich die google Suchergebnisse richtig interpretiere. Ich glaube, da muß ich mal einen Heizungsfachmann kommen lassen und am besten einen, der weiß, welcher Typ FBH da verbaut ist.

    Mal was anderes, aber auch mit Wasser: muß man was beachten oder kann man präventiv etwas tun, wenn man eine seit 28 Jahren (in einem 30 Jahre alten Haus) stillgelegte Fußbodenheizung wieder in Betrieb nehmen will? Vermutlich werden die Hähne mindestens schwergängig sein und vielleicht geht auch der eine oder andere gar nicht mehr, aber gibt es darüber hinaus sonstwas?


    Die gekaufte Hütte hat Fußbodenheizung und Wandradiotoren, aber der Vorbesitzer hat nach eigener Aussage die Fußbodenheizung schon kurz nach dem Einzug außer Betrieb genommen, weil er doch lieber mit den Wandradiatoren heizen wollte.


    Nachdem noch immer Hochsommer ist braucht man keine Heizung, aber ich sollte mich langsam mal damit anfreunden, die in Betrieb nehmen zu müssen. :)