P5 Fahrwerksfrage

  • Moin zusammen,


    hier mal eine schöne Frage für die Fahrwerksprofis: P5 vorne etwas tiefer als normal 8) frisst seine Vorderreifen auf. Das bedeutet reichlich Verschleiß an der Aussenseite und deutliche Zahnung aller Profiblöcke. Fahrverhalten geradeaus noch ok aber irgendwie wackelig und bei jedem etwas glatteren Fahrbahnstück (Flickstellen, Gullydeckel) quietscht es. In Kurven besonders wenn der Asphalt warm ist lautes quieken von vorne und starkes Einlenken. :cursing:
    Achsvermessung wurde damals gemacht, Sturz deutlich zu negativ, zu wenig Nachlauf, klar die beiden Sachen lassen sich ja nicht einstellen.
    Jetzt nochmal mit trackrite spur überprüft und etwas mehr in Richtung Vorspur gestellt, so 0,25 Grad pro Seite, Soll laut WHB sind zw 0,1 und 0,6Grad.
    Fährt sich ein klein wenig besser, aber das war es noch nicht. Wenn der wagen in der Werkstatt steht und schön hin und her gerollt wurde, sieht man den negativen Sturz der Vorderräder. Wenn man auf den Hof fährt und gerade gelenkt hat, sieht es aber deutlich positiv aus. :gruebel:
    Bei den ganzen Probefahrten dann zufällig beobachtet: der Stabi bewegt sich in den beiden Lagerböcken um bestimmt einen Zentimeter hin und her, je nach Kurve.
    Da sind PU Gummis in den Lagerböcken und die haben offensichtlich keinen seitlichen Halt und irgendwie gibt es deutlich seitliche Kräfte. Bei Rechtskurven schiebts den Stabi nach links und umgekehrt.
    Gibts schlaue Tips?


    Gruß Miguel

  • Mein OSI hat ja nun genau diese P5/7 Vorderachse.
    Hatte die Vorderfedern zweimal gekürzt und nun hängt er eigentlich zu tief.
    Fährt mit seinen 205/65 und/oder 70-15 einwandfrei geradeaus ohne zu schwimmen, und die Schlappen fahren sich aussen auch nicht ab.
    Das kommt nur von zu viel Vorspur, auch wenns in der kleinsten Kurve quiekt haste zu viel Vorspur.
    Meine es wären auch nur 3mm.
    Ich hatte letztes Jahr andere Federbeine vorne eingebaut und danach hatte ich auch das qietschen...
    schon bei langsamer Fahrt oder auch nur beim drehen auf ner Kreuzung.
    Bin zu unserem Stammtisch-Kollegen in die Werkstatt gefahren und der hatte gleich gesagt: zu viel Vorspur.
    War dann auch so; hammwer eingestellt und alles wieder Friede Freude Eierkuchen.....
    In den Ford Unterlagen wie Werkstatthandbuch, Jetzt mach ich's mir selbst oder auch bei MotoMobil müssten die Einstellwerte eigentlich zu finden sein.


    Gruß Paul

  • Ähhh 0,25 ist deutlich Zuviel, wenn überhaupt dann höchstens als Gesamtspur aber niemals pro Seite, dann ist klar das es so nicht funktioniert :/



    "Denn die Menschen ohne Seele mögen Dinge ohne Seele,mögen Plastik "


    Immer dran Denken: Der letzte Wagen ist immer ein Kombi

    • Da hast du weder Reifen noch TrackRite richtig gelesen/gedeutet. Aussen abgefahren zeigt immer zu viel Vorspur.
    • Wenn man nach dem rumspielen solche "Fährten" liest, dann kann man auch gegenrudern.
    • Da helfen keine Tabellen, sondern am ehesten noch TrackRite.
    • Das Ding sagt dir theoretisch was falsch läuft - du must es so einstellen, dass es passt.


    (Was sind denn das für Punkte da :gruebel: )

  • Ich bin ja bei euch, aber die Fuhre wurde in tief vom Profi eingestellt und trotzdem dieses Problem. Daraufhin hab ich mir ja letztes Jahr Trackrite zugelegt und am Escort probiert, der wurde danach eingemessen. Die Tendenz passte, sozusagen als Übung für mich, was der Zeiger am trackrite bedeutet.
    Das Ding ist, dass der P5 vor dem ersten Verdrehen von mir Nachspur hatte, hab ich oben vergessen zu erwähnen.
    Nachspur also leicht auf beiden Seiten, daher meine Annahme: Alles klar, warum auch immer Spur verstellt und da liegt der Haase im Pfeffer. Daraufhin hab ich ja erst Vorspur eingestellt.
    Die 1-4mm Vorspur ausm WHB entsprechen 0°10' bis 0°35' laut der Tabelle, also max 0,58Grad und da sollte ich in Summe jetzt drunter sein.


    Wie dem auch sein, trotz der Zahlen tut es ja nicht was es soll und ich werde nochmal weniger einstellen, so dass Trackrite quasi neutral anzeigt.
    Kann jemand das Hin-und Herbewegen des Stabis bestätigen?
    Danke aber schon mal für die Hinweise und auch für den den Verzicht auf: "fahr doch original, dann gehts"

  • Ja, so isses.


    Sonst hast Du eine gewaltige Vorspannung auf den Silentbuchsen, was einerseits die Federkräfte total verschiebt und andererseits die Buchsen schnell killt.


    Daher auch der sich ändernde Sturz.

  • Diese Poliätülän Stabi-Halter vorne an den Längsträgern hatte ich beim OSI auch mal drinne.
    Schaafscheiße....da war die Bohrung zu groß und der Stabi wurde nicht richtig geklemmt und konnte somit 1-2 Zentimeter hin und her rutschen.
    Nach dem Rechts-Abbiegen zog die Karre ne Weile nach rechts und nach dem Links-Abbiegen dann mal nach links.
    Bei feuchtem Wetter wars ganz Krass...da hats beim lenken Geräusche gemacht als ob die Servolenkung platzen würde!
    Und alles nur weil sich der Stabi etwas in der Buchse bewegte!
    Hatte lange nach der Ursache für die jämmerlichen Geräusche gesucht.
    War gaz schlimm wenn das auf nem öffentlichen Parkplatz oder am Straßenrand war; da ham die Leut geguggt wie blöd....
    Nachdem ich originale Stabi-Gummis eingebaut hatte war Ruhe.
    Ich denke mal mit den dickeren Stabis sollte es besser gehen, den wirste aber im P5 nicht drinne haben.....


    Gruß Paul