Haus, Hof, Halle und Garage Fred

  • Alle irre. :stupid:


    20 Jahre gut schlafen... mit 400 Kilo in der Kreide... ja nee, is klar.


    Auch bei geregeltem guten Einkommen ist das kein Spaziergang. Selbst bei den aktuellen Zinsen bist du da monatlich mit MINDESTENS 1500,- dabei. Und dann ist die Bude immer noch kalt und du hast noch nix gegessen. Das muss man wollen. Granada V


    Nix gegen Dich, mich regen nur solche Preise auf. Guck mal nach einem Jahr Abstottern, wieviel du gezahlt und wieviel du tatsächlich getilgt hast. Das ist echt ernüchternd...

  • 400k ist schon gewaltig, da kaufen sich alleine für die Kaufnebenkosten in D manche n Haus,aber der Preis definiert sich meist unter 3 Gesichtspunkten.... 1.Lage , 2.Lage, 3.Lage


    Welche Immobilien in solchen beliebten Wohngegenden haben denn in den letzten 30 Jahren an Wert verloren? Falls da jemand drauf wartet dass hier eine Blase platzt ,so würde es mich nicht wundern wenn diese Person dabei alt und grau wird.


    Für Ottonormalverbraucher mit mittelmässigem Einkommen sind solche Immobilien schon lange Geschichte, da muss man schon aufs Land ausweichen.


    DX Zwo, was das getilgt haben nach einer bestimmten Zeit angeht, da hast Du natürlich Recht, aber wie ist das denn beim Mieten? Nach 10 oder 20 Jahre Miete zahlen gehört einem NIX, das wollte ich erst recht nicht(mehr).

  • Nur so viel: wir müssen bei weitem keine 400k finanzieren, auch mit den üblichen Kaufnebenkosten im Bereich 12% des Kaufpreises nicht. Diese Kohle halte ich in einer Immobilie trotz des bevorstehenden Platzens der Blase für besser als sie am Sparbuch liegen zu lassen oder in Aktien zu investieren.

  • 400k sind zb im vergleich zu Luxemburg fast ein schnapper.. Da gibts für 600k gerade mal ein Grundstück von 400qm mit abrissreifem Haus extra..Nuja, zum Glück bin ich aus der Nummer raus ^^


    Unabhängig davon, Julia, ich drücke alle Daumen dass ihr den Zuschlag bekommt :thumbup:

  • Gute Nachrichten für uns zwei: wir haben den Zuschlag bekommen. Die Hyttensuchodyssee hat also endlich ein Ende! Jetzt kommt der Papierkram mit dem Notar, Finanzierung einreichen, hier Zettel beschaffen, dort Unterlagen, zwei Millionen Unterschriften leisten ... aber ich mach trotzdem schonmal wenigstens ein Kreuz. Nach dem Umzug vom alten ins neue Haus dann die restlichen zwei.

  • Glückwunsch Julia!


    Ich drücke die Daumen, daß es nächstes Jahr immernoch die richtige Bude war und sich die im Nachhinein entdecken Schäden im Rahmen halten.


    Lass Dir in den Vertrag mit einbauen, daß dem Verkäufer keine gravierenden baulichen Mängel bekannt sind, daß die Funktion der Versorgungsanlagen (Strom, Wasser, Gas, Wärme) zugesichert wird und daß für das Grundstück weder Altlasten existieren, noch irgendwelche öffentliche (Bau-) Maßnahmen geplant sind.
    Achte drauf, daß alles was während der Verkaufsverhandlungen relevant geäußert wurde, auch im Vertrag steht.


    Heutzutage kostet eine Immobilie immer um die 400K, die Lage entscheidet im Endeffekt nur über die Grundstücksgröße und ob Dir die Nachbarn die Schnitzel vom Grill klauen können oder nicht.
    Ausser halt, man wohnt dort, wo sonst keiner hin will.
    Wenn Leichen in der Garage eingemauert waren, mindert das natürlich auch den Preis. Unweit von hier gibt es demnächst so ein Sonderangebot.

  • Moin DC!


    Dankeschön für die Glückwünsche (allen andren auch nochmal!) und die guten Tips!


    Da wir seit fast 13 Jahren zur Miete in einer Bruchbude aus den frühen 1960ern wohnen und ich hier schon so einiges saniert habe, weiss ich hoffentlich inzwischen gut genug Bescheid, ob die gekaufte Hütte auch in einem Jahr noch die richtige sein wird. Ich bin da einfach mal optimistisch. Die Vermieterin unserer Noch-Bude wollte nur kassieren, aber ja keinen Cent in den Erhalt der Substanz stecken, immerhin war dafür die Miete lange Jahre niedrig genug, dass sich alles für mich gelohnt hat. Ich habe die Heizung erneuert (sparte 1200l Heizöl im Jahr, hatte sich gelohnt), die obere Geschossdecke gedämmt (sparte etwas Heizenergie und verbesserte das Raumklma erheblich), den undichten alten Kamin abreissen und drumherum neu eindecken lassen, einen Heizkörper ausgetauscht, den Boiler erneuert und was weiß ich noch alles. Im Grunde glaube ich inzwischen echt gut erfassen zu können, worauf es ankommt beim Besichtigen und daß das nun gekaufte Fertighaus ganz gut in Schuss ist.


    Das neue Grundstück hat genau die richtige Größe, 720qm, etwa im Verhältnis 4:3, optimal. Die Zufahrt liegt am T-förmig angelegten Ende einer Sackgasse, da ist also absolut kein Verkehr außer den Anrainern selbst. Die Einfahrt ist breit und tief genug für zwei PKW, dahinter gibt es noch einen Carport für ein weiteres Fahrzeug. Innen ist Platz genug, der Keller ist größer als die Grundfläche des Hauses und wir werden oben eine Wand rausreißen, damit Andrea ein richtig großes Schlafzimmer mit Ankleideraum kriegt. Sonst ist die Raumaufteilung perfekt, nichts zu ändern.


    Da ich erst im vergangenen Jahr das Haus meiner Eltern selbst verkaufen mußte und viele Kaufvertragsentwürfe studieren durfte, weiß ich noch gut, was da für Fallstricke drinstecken können. Da das Grundstück im Grundbuch ordentlich belastet ist muß ich peinlich genau darauf achten, daß es mir nur lastenfrei übergeben wird. Wichtig ist vor allem wie Du schon schriebst, daß keine Überraschungen bei den Kosten kommen. Beim verkauften Elternhaus hätten wir das. Da wurde die Kanalisation erneuert und die Kosten dafür in drei Jahresraten auf die Anrainer umgelegt, zwei davon waren beim Verkauf noch offen, das wollte der Käufer zunächst nicht übernehmen. Umwidmungen von umliegendem Grund ist nicht zu erwarten, da ist drumherum alles bereits Wohnbebauung.


    Den Notar nehmen wir direkt vom Immobilienmakler, darin sehe ich allerdings keinen Makel und etwas günstiger als die sonst geforderten 2% ist er auch noch. Ich warte nun auf den ersten Kaufvertragsentwurf, aber das wird vor Ostern eh nix mehr. :)


    LG,
    Julia

  • Ich drücke Dir die Daumen.


    Als wir vor ein paar Jahren eine Großbaustelle kaufen wollten (ehemalige Gewerbeeinheit, noch kein Wohnraum vorhanden) ist dem Verkäufer zwei Stunden vorm Notartermin eingefallen das jemand anders mehr bezahlen wollte und wir das ganze nur bekommen würden wenn wir jetzt selber nachlegen würden.
    Also haben wir dankend verzichtet.
    Tatsächlich hat es jetzt der Nachbar gekauft, der wohl schon länger daran interessiert war und nur gewartet hat das der Preis sinkt.
    Als wir dann mehrfach da rumgelaufen sind um auszumessen wurde der wohl nervös.
    Dennoch war die Art und Weise unterste Schublade.


    Aus heutiger Sicht glaube ich aber das es besser für uns war.

  • Sowas geht? Also hier würde ich den Verkäufer in Grund und Boden klagen können, denn wir haben beide ein sog. Kaufanbot mit vielen Pflichten drin unterschrieben. Hier hatte nur der Makler die üblichen Gebrauchtwagenverkäufertricks parat (*gähn*): "Nachher kommt noch jemand zum Besichtigen". Jaja ...

  • Sowas geht. Übliche Praxis ist, daß der Interessent ein schriftliches Angebot Abgeben darf, welches der Makler an den Eigentümer weiterreicht.
    Im Gegenzug bekommt man aber nur eine mündliche Zusage und einen Terminvorschlag beim Notar-Spezi vom Makler, damit man gar nicht erst die Chance hat sich das anders zu überlegen.


    Bis es beim Notar unterschrieben ist, können beide Seiten abspringen.

  • glückwunsch. ist uns auch vor 10 jahren passiert. kaufzusage beiderseitig und vorm termin "ist schon verkauft". glück im unglück kam halbes jahr später das bessere angebot.

    Zitat

    Chromstossstangen sind antiseptisch und dadurch bei der Wundheilung zu empfehlen. Demhingegen sollen Plastestossstangen allergische Reaktionen, wie zum Bsp. Gürtelrose auslösen.
    Steht in der neuen Apothekerzeitung.

  • hallo eigenheimbesitzer und heimwerker. ich habe jetzt ringsrum fassade verputzt. jetzt suche ich noch nach einer idee für die unteren 50 cm sockel. problem ist, dass am 3 seiten hof alle sockel unterschiedlicher beschaffenheit sind. am haus ist dämmung, da habe ich mal paar meter feinsteizeug in natursteinklinkeroptik angeklebt. hinten an der werkstatt ist sandstein/feldstein mit riesen fugen, der rest ist auch irgendwelcher mischmasch aus altputz, beton, ziegel. ich brauche irgend eine universelle verblendung?????

    Zitat

    Chromstossstangen sind antiseptisch und dadurch bei der Wundheilung zu empfehlen. Demhingegen sollen Plastestossstangen allergische Reaktionen, wie zum Bsp. Gürtelrose auslösen.
    Steht in der neuen Apothekerzeitung.