Motortemperatur dauerhaft von Straßenneigung abhängig

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  • Hallo zusammen :)

    Der Großvater eines Feundes hatte einen CO2-Tester für, er ist selbst auch Oldtimerfahrer. Ergebnis: Abgase im Kühlwasser, ZKD hinüber.
    Obwohl eigentlich schlechte Nachrichten bin ich im Moment eher glücklich endliche die Ursache für mein Problem zu kennen, wahrscheinlich hat die Spülung irgend eine Verkrustung gelöst die das Ganze dicht gehalten hat.

    Nun komme ich aber gleich wieder zur nächsten Frage, sind die Zylinderköpfe der V6-Motoren gefährdet für Haarrissbildungen und sollte ich sie abdrücken lassen? Und würdet Ihr planen wenn der Motor wirklich nie im roten Bereich war und nur für kurze Zeit (2 km) auf bzw. über dreiviertel der Skala ging? Und würdet ihr es noch vor dem Winter machen, habe Angst dass Wasser in den defekten Zylinder sickert, oder reicht es Zündkerzen auszubauen um sicher zu gehen dass kein Unterdruck vorhanden ist oder das Kühlsystem zu entleeren und die Wasserpumpe abbauen und in Wasser legen um ein Austrocknen der Lagerabdichtung zu verhindern?

    Nochmals danke für all eure Beiträge :thumbup:

    LG David

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Dorn_David ()

  • Juup! Das sinnvollste in dieser Situation ist die Bleiffeiumrüstung. Ausser Du fährst nur 1000km in der Saison. Dann lohnt es nicht.
    Schick die Köpfe zum Hoddow. Der ist gut und schnell.
    Planen muss man normalerweise nichts und kritisch im Bezug auf Risse sind die Gußklumpen auch nicht.

    Je nach Deinen Möglichkeiten könntest Du den Motor ganz ausbauen, Dir mal die Lager anschauen und den schmodder aus den Kolbenringnuten entfernen. Ob die Kolbenringe dabei neu müssen, würde ich vom Zustand abhängig machen. Und wenn die Kolben schon raus sind, einmal kurz hohnen ist auch kein Fehler.

    Bevor Du anfängst, geh am besten mal in den Motomobil-Katalog und rechne zusammen, was der Spass kosten könnte.
    Günstigste Variante bleibt der einfache ZKD-Wechsel. Das Geld für die große Nummer ist aber keinesfalls schlecht angelegt.
    Alle sechzig Sekunden vergeht in Afrika eine Minute. Helfen Sie!

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DC ()

  • Zur Sorge um die Köpfe:

    Ich hatte ja auch ein ZKD-Problem beim Eichberg-Motor.
    Da die Köpfe in meinem Fall noch mit Pressringen ausgestattet waren (und immer noch sind) war das Thema Verzug auch meine große Sorge.
    Trotz wirklich am kochen gewesenem Motor und immer wieder Wasserverlust bei mittlerer bis hoher Belastung, gab es aber keine Probleme.
    Durch die Pressringe hätte ich die Köpfe nicht planen können.
    Beim V6 die Köpfe zu planen zieht außerdem immer die unangenehme Aufgabe nach sich, die Brücke wieder passend zu machen.

    In Deinem Fall würde ich entweder kurzfristig die ZKD wechseln, oder aber, falls Du die komplette Überholung machen willst, den Motor jetzt zerlegen.
    Lange warten würde ich jedenfalls lieber nicht.
  • Hey :D

    Pleuellager und Kurbelwellenlager hat der Vorbesitzer vor etwa 30.000km erneuert, da möcht ich jetzt eigentlich nicht schon wieder ran. Da ich Student bin möchte ich jetzt auch nicht gleich eine ganze Revision durchführen, schlägt sich dann ja doch ordentlich ins Geld. Daher tendiere ich im Moment dazu die alten Köpfe zu lassen, sofern sie noch gut sind. Irgendwann kommt sowieso der ganze Motor raus und wird technisch als auch optisch in Neuzustand gebracht, aber bis dahin werd ich mir wohl oder übel noch den Bleiersatz gönnen, bringt einem bei 2000km im Jahr nicht um :D

    Danke für den Tipp mit Elring, hätte sonst wahrscheinlich die von MM bestellt. Was haltet Ihr von dem Dichtsatz von Liebl shop-fordv6.de/de/dichtsaetze-…z-kopf-23l-79kw-plus.html?

    LG David
  • Die Köpfe würde ich auf jeden Fall mit einem Haarlineal vermessen. Liebl hat das damals bei meinen Köpfen im Zuge des Bleifreiumbaus gemacht und die waren ganz schön krumm. Der Grund ist unbekannt. Ich weiß nur noch das mir die Kopfschrauben relativ locker vorkamen beim Lösen. Der Motor hatte zu dem Zeitpunkt etwa 120000 gelaufen.