Knudsen mit 2000km

  • In der Oldtimermarkt stand irgendwas drin das Käufe/Verkäufe über dem 2-fachen Wert (nach oben oder halt auch nach unten)
    Sittenwidrig wären lt. Gerichtsurteil Stuttgart bla bla bla ....

    Herr Jawolf wir brauchen diesen Artikel bitte hier rein . Danke .

    Da kannst dir deins raus denken/ziehen.

    Darfst nicht zu teuer oder zu billig verkaufen . In Frankreich z.B. fällt das bei der Préfecture auf .
    Alkohol ist eine gute Sache , wenn man damit umgehen kann .


    Ich kann es nicht :!: :uglybeer:
  • jeder zahlt doch das was es einem persönlich wert ist.

    es hat doch jeder eine andere Vorstellung von Preisen, Zustand, Fahrzeugen ect

    Jeder einzelne muß doch mit seinem Fahrzeug zufrieden sein

    und wenn mir jemand halt ein paar Taler mehr geben möchte

    Dann ist das halt so

    wenn mir jemand 8000 sagt dann müßte ich auch überlegen :D
    Oldschool never dies

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  • Der Artikel würde mich auch mal interessieren. Oldtimermarkt ist eine Zeitschrift, oder? Ich lese nur Kinderbücher :laugh:

    Und zum Topic: Hätte der mit seinen 2000km (nach erfolgter Erstzulassung) 40 Jahre lang in der Ausstellungshalle rumgestanden, wäre der Preis sicher gerechtfertigt und es würde ihn auch bestimmt jemand kaufen. Nachdem hier von außen komplett lackiert und von innen komplett konserviert wurde, wer will denn da noch etwas über den Zustand sagen können? Böse Zungen flüstern, es seien schon andere frisch lackierte Schrotthaufen als "rostfrei" über den Ladentisch gegangen... :paranoid:
    Es ist ein Go-Kart, angetrieben von meinem eigenen Sinn für Selbstzufriedenheit.

  • So, hier der Artikel aus der Oldtimer Markt aus 8/2017, Seite 8, Anlasser.

    Zitat:
    "Sittenwidrige Oldie-Deals"
    Wird ein Oldteimer für mehr als das Doppelte oder weniger als die Hälfte seines objektiven Werts verkauft, gilt das Geschäft als Sittenwidrig und damit nichtig. Und zwar selbst dann, wenn der Kaufpreis vom Benachteiligten festgelegt wurde. Zu dieser Auffassung gelangte das Oberlandesgericht Stuttgart in einem Urteil vom 8. März dieses Jahres (OLG Stuttgart, Az.3 U 30/16) und folgte damit einer Rechtsauffassung,
    die beim Verkauf von Immobilien und wertvollen beweglichen Sachen seit langem üblich ist.

    Auslöser für das Urteil war die Klage eines Investors, der 2008 für 350.000 Euro ein Veritas-Coupe gekauft hatte. Mit dem Argument der Sittenwidrigkeit zog er fünf Jahre später vor das Landesgericht Ulm und forderte die Rückabwicklung des Vertrages, nachdem zwei Gutachter und ein gerichtlich bestellter Sachverständiger dem Veritas einen Wert von lediglich 100.000 bis 150.000 Euro attestiert hatten.
    Zitat ende.

    Der Artikel geht noch weiter, ich wollte nur mal das Urteil und seine Grundlage darstellen,
    Ob es sich lohnt bei z.B.einem Taunus der dann eventuell für 23.000 Euro verkauft wird, der aber vielleicht "nur" 10.000 Euro bei Note 1- Wert ist,(Note 1 wäre so gut wie oder besser als neu) 3 Gutachter und ein Gericht zu bestellen sei dahingestellt.
    Grüsse,
    Manfred
    Wer immer nur das macht, was er schon kann, bleibt auch immer nur das was er schon ist (Henry Ford)
  • Das "Gutachten" wurde 5 Jahre nach Vertragsabschluss erstellt. Wie will man denn einen Marktwert aus der Vergangenheit bestimmen?
    Wenn man denn überhaupt von einem Marktwert sprechen kann.
    Bei solch relativ seltenen Autos (Veritas-Coupe) kann man doch eher von einem ideelen Wert sprechen.

    Ich finde die ganze Diskussion um den Knudsen-Preis dämlich.

    Lasst uns lieber... :uglybeer:
  • Wenn ich das richtig verstehe, geht es ja in dem Urteil nicht darum jemanden einen Preis zu diktieren oder darauf zu pochen, ich will den Wagen kaufen und Du musst ihn mir für einen realistischen Preis verkaufen.
    Sondern wenn sich herausstellt, das der Preis mehr als doppelt so hoch oder zu niedrig war, man auf "Rückabwicklung" hoffen kann.
    D.h. wenn die Karre zu teuer eingekauft wurde und man sie nicht mehr will, geht sie halt zurück oder auch andersherum, wenn die Karre zu günstig abgegeben wurde kann man sie sich wieder zurückholen.
    Oder sehe ich das falsch?
    Grüsse,
    Manfred
    Wer immer nur das macht, was er schon kann, bleibt auch immer nur das was er schon ist (Henry Ford)
  • Schade, ich hatte gerade geplant, mir zukünftig gezielt überteuerte Angebote zu suchen (von denen das Netz voll ist), die Karren zu kaufen, ein halbes Jahr lang ausgiebig Probe zu fahren und dann auf obigem Urteil basierend mein Rückgaberecht einzuklagen :paranoid:
    Es ist ein Go-Kart, angetrieben von meinem eigenen Sinn für Selbstzufriedenheit.