Aller a la France avec le Coupé. Oder so.

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    • Aller a la France avec le Coupé. Oder so.

      Gemeinde.
      Ich bin dann mal weg. Hier sind die Vorbereitungen:
      sandmanns-welt.de/reise-fordbereitungen/

      Geilerweise hat sogar die Startseite von MM mich verlinkt, mal sehen wer alles so "mitkommt". Heute Nacht geht es mit dem Taunus in Richtung Mailand. Da dann ne Nacht bleiben und am Samstag hoffentlich pannenfrei in Saint-Aygulf an der Côte d'Azur ankommen. Ich werde berichten, mache mir aber eigentlich keine echten Sorgen. Die Ventile klappern seit dem Einstellen etwas, aber egal. Muss ich halt unter einer Palme nochmal ran.

      Freu mich wenn ihr die Daumen drückt und im Blog dabei seid. Rock'n Roll!

      Sandmann
    • Hallo Sandmann,
      kann mich mit dem Oel nur anschließen, Syntetic ist viel zu dünn für die Motoren.
      Die brauchen am besten 10W40 oder 15W40.
      Hole immer im Baumarkt das Castrol im weissen Kanister, ist ein wirklich gutes Oel zu einem guten Preis.
      Grüsse,
      Manfred
      Wer immer nur das macht, was er schon kann, bleibt auch immer nur das was er schon ist (Henry Ford)
    • Feine Aktion!
      Gute und komplikationsfreie Reise!


      @Ölthema
      schreibt doch bitte, bitte nicht so einen verallgemeinernden Blödsinn hier rein!
      Warum soll ein Vollsynthetisches Motoröl mit gleicher angegebener Viskosität dünner sein als so eine drecks mineralische oder teilsynthetische Plörre, die auch noch einen um Klassen niedrigeren Viskositätsindex hat als ein vollsynthetisches Öl??
      Eins der Probleme ist bei neuen vollsynthetischen Ölen, dass die für unsere Bauernmotoren notwendigen Aditive nurmehr homöopathisch vorhanden und von so minderer Qualität sind, dass die bei ein wenig Beanspruchung vom Öl sofort ausfallen. Das kann Probleme verursachen. Und dass Vollsynth Öle meistens einen besseren Reinigungsgrad haben, welches den ganzen Ölschlammdreck wieder ablösen und die Motoren dann teilweise zu siffen anfangen. Das ist aber nicht ein Problem des Öls, sondern eher von 40 Jahre alten Dichtungen, die nurmehr der Dreck aus Baumarktölen noch zusammengehalten hat.
      Ich hab mich nun seit schon vielen Jahren beruflich mit Öl für Getriebe, Motoren und Industriemaschinen beschäftigt, war auf ein paar Seminaren und hab schon recht viel Öl analysieren lassen, getraue mich deshalb zu sagen, dass ich zumindest halbwegs in der Materie firm bin.
      Und aus der Praxis kann ich auszugsweise von 2 Beispielen berichten:
      Granada Kombi mit ausgelutschtem 3.0 Essex, leichtes Ventilklappern auch nach dem Einstellen. Die Karre fahr ich nun seit knappen vier Jahren mit Vollsynthetischem Öl 5W40, Viskositätsindex bei über 180!
      Sehr gute Reinigungswirkung (bei Ventileinstellen nicht die leiseste Ablagerung in den Deckeln oder auf den Köpfen, wenn man da in den Ventildeckeln mit den Fingern langfuhr wurden die nur ölig und nicht dreckig. Im Vergleich dazu, wenn man einen Motor öffnet, der nur immer mit Mineralöl gefahren wurde, möchte man da am liebsten immer gleich zu dem ganzen abgelagerten Ölschlamm dazukotzen!).
      Additivpaket speziell auf Metall/Metallkontakt (Nockenwelle) optimiert. Die Karre läuft sowas von problemlos, verbraucht kein Öl, Ventiltackern ist hörbar leiser geworden.
      Beispiel zwei wäre mein 5.9er Grand Cherokee. Bei dem sollten laut den Spezis die Pleuellager alle 100k km gewechselt werden, zudem hatte ich da vorher Probleme mit sehr hohem Ölverbrauch (Plenumdichtung im Arsch, Motor hat übern Ansuagtrakt Öl verbrannt). Deshalb hatte ich die halbe Maschine zerlegt und nach Reparatur (ohne Pleuellagertausch) umgeölt. Läuft seitdem Butterweich, kein Ölverbrauch, nicht das leiseste Geräusch von den Pleuel- oder Hauptlagern mit aktuell 140k auf dem km-Zähler.
      Wenn es wen interessiert kann ich das oben geschriebene gerne alles mit Fotos, Datenblättern usw. belegen.
      Bekehren will ich hier auf keinen Fall irgendjemanden, aber bei diesen Kommentaren, dass dieser mineralische Baumarktdreck gut für Motoren wäre, da bekomme ich immer Hautausschlag mit Bröckelhusten. :nick: :nick:
    • Bei dem Thema Öl hat jeder seine eigene Philosophie. Der abgelagerte Ölschlamm kommt meines Erachtens allerdings in keinster Weise vom Baumarktdrecksöl, sondern von viel zu langen Ölwechselintervallen.
      Die Motoren, die ich bisher bei Auto+Motorrad(alle älteren Baujahres) fuhr, bekamen ausschliesslich Mineralöl. Einen Verschleiss bzw ein versotten der Motorteile konnte ich nicht feststellen. En sauberer Motor ist kein Produkt
      von gutem Öl, sondern ein Ergebnis der Pflege, und die hat nichts mit der Viskosität bzw der Beschaffenheit des Öles zu tun. Der Motorenhersteller hat irgendwann mal festgelegt welches Öl in einen Motor kommt, daran halte ich mich, ging bis jetzt noch nie schief. Ich mache alle 5000km einen Ölwechsel, sollte ich keine 5000 schaffen dann spätestens nach einem Jahr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von ford17m ()

    • @Sandmann
      was fährst Du denn für eine Plörre?
      Und scheiß auf die erste Zahl vor dem W. Die sagt nichts aus was Dir bei Deinem Problem mit Ölverbrauch weiterhelfen würde!
      Und entschuldige bitte, dass ich hier Deinen Fred zumülle.

      ford17m schrieb:

      Bei dem Thema Öl hat jeder seine eigene Philosophie. Der abgelagerte Ölschlamm kommt meines Erachtens allerdings in keinster Weise vom Baumarktdrecksöl, sondern von viel zu langen Ölwechselintervallen.
      Die Motoren, die ich bisher bei Auto+Motorrad(alle älteren Baujahres) fuhr, bekamen ausschliesslich Mineralöl. Einen Verschleiss bzw ein versotten der Motorteile konnte ich nicht feststellen. En sauberer Motor ist kein Produkt
      von gutem Öl, sondern ein Ergebnis der Pflege, und die hat nichts mit der Viskosität bzw der Beschaffenheit des Öles zu tun. Der Motorenhersteller hat irgendwann mal festgelegt welches Öl in einen Motor kommt, daran halte ich mich, ging bis jetzt noch nie schief. Ich mache alle 5000km einen Ölwechsel, sollte ich keine 5000 schaffen dann spätestens nach einem Jahr.
      Da widerspreche ich mal ganz frech und sage, dass das Hand in Hand geht.
      Wenn man das Öl derart oft wie Du wechselt, wird da sicher alles immer schön in Ordnung sein, das glaube ich gerne. Und wenn das nicht funktionieren täte, was der Motorenhersteller vor 40 oder 45 Jahren für seine Motoren vorgeschrieben hat, dann täte es heute keine einzige Maschine in Originalzustand mehr geben. Auch klar.
      Aber die Welt steht ja nicht still. Ich hock auch nicht zuhause und schau mir den Rundfunk auf einer kreisrunden Bildröhre in schwarzweiß an, nur weils damals halt so war. Oder lebe gerne in einem Altbau mit Asbest in der Decke, weils vor 50 Jahren ein supergeiler Werkstoff war.
      Vom Nachhaltigen Standpunkt mal ganz abgesehen. Ich verwende lieber gutes Öl, das Standfest ist und lange und gut funktioniert (bin da grade bei einem Langzeittest, wo ich das Öl vom Essex nicht wechsle sondern jedes Jahr untersuchen lassen) und schütte nicht einfach jedes Jahr 5l Öl einfach weg.

      Viskosität würd ich aber trotzdem auch noch als wichtig erachten. Was nützt Dir ein sauberer Motor, der aber dann im Arsch ist, weil der Schmierfilm an der Nockenwelle oder am Kolben reißt...

      taunuss schrieb:

      Habe die Oplörren auch schon gemischt, ohne Schäden.....................
      Wenn der Ölverbrauch erstmal so bleibt, hast du eh bald 4L mineralisches drin. NIE dünner als 10 besser 15er
      Öl ist normalerweise problemlos mischbar.
      Die Zahl vor dem W, hat genau nichts mit der Viskosität bei Betriebstemperatur zu tun, wo der Motor Öl verbrennt. Die gibt nur Auskunft über die Niedrigtemperaturviskosität. Ab welcher Temperatur (kann man dann aus Tabellen rauslesen) pumpbar ist!!
      Vereinfacht gesagt hat ein Mehrbereichsöl zB. 0W40 hat die gleiche Viskosität wie 15W40 bei Betriebstemperatur
      Und was mindestens genau so wichtig ist, ist der Viskositätsindex! Der gibt Auskunft über die Temperaturabhängigkeit vom Öl. Bei mineralischen Ölen kraucht der irgendwo bei 100 rum. Gute Vollsynthetische Öle liegen da im Bereich 180 und darüber. Je höher der Wert, desto stabiler das Öl, was die Viskosität betrifft.
      Wird die Maschine also mal gut warm, dann geht die mineralische Plörre in die Knie und hat schon eher Wasserkonsistenz und oxidiert/stirbt unter der Belastung dann auch noch schön weg. Ein gutes Öl bleibt halbwegs stabil und sorgt auch dann noch für annehmbare Schmierung.
      Ich fahre im Essex (der ja bekanntermaßen eine recht heikle Maschine ist, was speziell Hauptlager betrifft) ein vollsynthetisches 5W40.
      Kein Ölverbrauche. Sehr guter Lauf. Guter Öldruck bei heißer Maschine. Das ist nun schon seit über 3 Jahren und guten 25tkm im Motor. Motor ist innen pikfeinsauber und das Öl ist laut Analyse in sehr guter Kondition.


      Wie gesagt - ich will hier niemanden bekehren/belehren. Ich halt mich normalerweise auch prinzipiell aus Ölthemen raus, weils das IMMER Endlosdiskussionen werden und meist jeder seine eigene Meinung hat und für Fakten und Tatsachen nicht zugänglich ist. Aber um das, was da oben teilweise geschrieben steht, muss man nur mal kurz in einer Suchmaschine oder Wikipedia ein paar Schlagwörter eingeben, ein wenig rumlesen und dann drehts einem die Zehennägel auf :TufkaP:
    • Hatte in meinem Coupe vor vielen Jahren auch mal Castrol 0W60 gefahren, war irgendwo mal arg reduziert.
      Das hat es zu sämtlichen Dichtungen und Simmerringen rausgedrückt.
      Ich würde also auch zu Mineralöl tendieren, nicht alles Neue ist auch immer besser.
      Alle Menschen haben Fehler. Ich wünschte, ich hätte auch welche ...
    • 0W60 gibt es nicht.
      Das ist rein technologisch nicht möglich.

      Nick schrieb:

      erfahrung gegen studiererei.
      Wer hat gewonnen?
      Ok, ich gebe mich geschlagen. Hab auch nicht gewusst, dass es hier ums Gewinnen geht.
      Ich geh dann noch schnell raus und sag dem Essex, dass er nun gefälligst das vollsynthtetische Öl wegzusaufen hat und er aus allen Dichtungen bluten muss, weil das ja so sein muss. Was bildet sich der Motor auch ein, gegen die geballte Forumserfahrung zu verstoßen!
      Wenn ich nochmal was schreibe, dann beziehe ich mich dann besser auch einfach auf irgendwelche Erfahrungen, die ich vor 20 Jahren mit irgendeiner Plörre gemacht hab und was mir irgendwer mal erzählt hat, dass damals die Klofrau vom Kreissler im Nachbarort gemeint hat gehört zu haben, dass damals nach dem Krieg das weltbeste Zeug hergestellt wurde und das bis heute die Referenz für alles ist.




      Stammt nicht von mir, aber hab ich mir mal gespeichert weil da einige Sachen recht gut drin beschrieben stehen. Nur falls wer nicht schon seine Meinung felsenfest eingemeißelt hat und man gefälligst mit Fakten weg bleiben soll:






      Die Angaben von z. B. „5W“ u. 40 sagen aber alleine nicht viel über das Öl aus. Bei der ersten Zahl geht es um die dynamische Visko., also wie sich das Öl bei sehr niedrigen Temp. verhält. Hier geht es vor allem darum, bis zu welcher Temp. das Öl der Ölpumpe noch von selbst zufließt. U. „5W“ bedeutet z. B., bis min. minus 30Grad.
      Die zweite Zahl von z. B. 40, bezieht sich auf die kinetische Visko bei exakt 100Grad. Dieser Wert hat aber für die Praxis kaum eine Aussagekraft. Was den Verschleißschutz bei sehr hohen Öltemp. betrifft, so ist hier alleine der HTHS-Wert (= Visko bei 150Grad u. unter einer Scherbelastung gemessen) von Bedeutung, da dies schon eher dem entspricht, was vor allem an den Kolben passiert.
      as den Visko-Bereich betrifft, so kenne ich keinen einzigen Fahrzeug-Hersteller, der nur eine einzige, bestimmte Visko vorschreiben würde. Die Visko ist nicht mit Qualität gleichzusetzen.
      Die Fahrzeug-Herst. schreiben deshalb keine bestimmte Visko, sondern eine bestimmte Mindest-Qualität vor. U. diese kann entweder in Form eines ACEA-Profils, oder einer Hersteller-Freigabe angegeben sein.
      U. bei manchen Normen, gibt es dann noch Empfehlungen dazu, welche Visko, bei welchen Außentemp. empfohlen wird!
      U. ein hochwertiges 5W-40er z. B., welches über die richtige Freigabe verfügt, kann in den meisten Motoren von minus 30 bis über plus 35Grad eingesetzt werden. U. was jetzt rein die Visko betrifft, so ist da auch für die meisten Motoren 5W-40 der optimalste Kompromiss.
      Diese sind selbst beim winterlichen Kaltstart mehr als ausreichend dünnflüssig u. trotzdem bei sehr hohen Temp. sehr stabil (gilt zumin. für die vollsynth 5W-40er)! Ein hochwertiges 5W-40er (mit einem ACEA A3/B3-Profil) kann man deshalb auch in fast allen Motoren verwenden. Egal ob ganz neu u. modern oder schon älter!
      Ein „0W-60er“ wäre keine schlechte Idee. Leider kann man den Visko-Bereich aber nicht so weit strecken. Weshalb es ein solches auch nicht gibt, u. wohl auch nie geben wird. Das höchste was bei Motorenölen möglich ist, ist ein Viskositäts-Index (VI) von knapp 190 (Haben die besten unter den 0W-40ern)!
      Aber selbst ein VI von 190 reicht noch nicht mal für ein „0W-50er“ aus. Sondern „nur“ für ein 0W-40er, ein 5W-50er o. 10W-60er.
      1.3.4 Abgrenzung Viskosität und Ölarten
      Erstens ist es schon mal nicht richtig, dass alle 10W-40er teilsynthetisch, u. alle 5W-40er vollsynthetisch sind! In der 10W-40er-Kathegorie gibt es sogar die größten Qualitätsunterschiede. Gibt hier rein mineralische, die meisten sind sog. Hydrocrack-Öle (= etwas verbesserte mineralische), u. nur ganz wenige sind teilsynthetische. Letztere sind i. d. Regel die besten unter den 10W-40ern.
      Von den 5W-40ern sind ebenfalls die meisten nur Hydrocrack-Öle (Hc-Öle). Vollsynth. 5W-40er gibt es nur sehr wenige. Bei den 5W-30er ist es ähnlich.
      Nur bei den 15W-40er ist es so, dass diese immer rein mineralische sind. U. alle OW- sind immer vollsynth.
      Bei den sog. Vollsynth. ist das Ausgangsprodukt zwar auch ein Mineralöl (ausgenom. synth. Ester), jedoch werden diese auf molekularer Ebene völlig neu aufgebaut. Die Ölmoleküle sehen nachher ganz anders aus, u. zwar genauso wie es sein sollte. Dadurch wird erreicht, dass diese sehr viel temperaturstabiler sind, u. deshalb auch deutlich langsamer altern. Bei Temp. wo ein mineralisches schon lange verkokelt u. verlackt, schmieren diese noch. Halten locker 350Grad aus.
      Außerdem haben diese von Haus aus schon einen höheren Viskositätsindex (VI). Bedeutet, dass sie mit zunehmender Temp. nicht so stark ausdünnen. Gibt man dann noch einen robusten VI-Verbesserer dazu, erreicht man einen noch höheren VI. Deshalb können diese auch im kalten Zustand viel dünnflüssiger sein, ohne dann bei hohen Öltemp. zu dünn zu werden (z. B. 0W-40)!
      Ein echtes Spitzenöl entsteht deshalb erst, wenn man einem hochwertigen Grundöl ein entsprechend leistungsfähiges Additiv-Paket beigibt. Der Additiv-Anteil liegt heute bei den Motorölen bei 15 bis 30%!!!
      Da HC-Öle schon mal besser als mineralische, aber viel günstiger als vollsynth. sind, geht der Trend immer mehr in diese Richtung. Der Großteil der neueren Öle sind deshalb alles HC-öle. Nur die OW- sind noch alle vollsyntetische. Die 10W-40er sowieso, aber auch von den 5W-30er u. 5W-40ern sind die meisten nur HC-Öle. Nennt sich dann HC-„Synthese“, oder aus der „soundso“-Synthese-Technologie!
      Das „nonplusultra“ ist aber natürlich immer noch ein hochwertiges vollsynth. Grundöl, welches auch ein modernes u. sehr leistungsfähiges Additiv-Paket enthält. Wie z. B. die neuen Mobil1-Öle. Gibt aber natürlich auch noch andere vollsynthetische Spitzenöle, welche auch nicht ganz so teuer sind.
      Ein 5W-40er ist auch nicht grundsätzlich dünnflüssiger, als z. b. ein 15W-40er. Sondern nur bei sehr niedrigen Temp. Da wo man ein mineralisches 15W-40er schon mit dem Messer schneiden kann, läuft zumin. ein vollsynth. 5W-40er der Ölpumpe noch von selbst zu! Bereits bei plus 40 Grad z. B., besteht in der Visko dann nur noch ein vergleichsweise geringer Unterschied. Rund 90 zu 110 mm2/s. U. bei plus hundert Grad beträgt die Visko dann bei beiden rund 14 mm2/s (40er Visko = von 12,5 bis 16,5mm2/s).
      U. was die Temperaturstabilität bei sehr hohen Temp. betrifft, so ist da ein vollsynth. einem rein mineralischen sogar haushoch, u. einem HC-Öl auch noch deutlich überlegen. Dass ein hochwertiges vollsynth. sogar locker 350Grad aushält (ohne zu verkokeln u. verlacken) hatte ich ja schon in einem anderen Beitrag geschrieben. Ein mineralisches besteht bei solchen Temp. dagegen längst nur noch aus Ölkohle u. Teer. Wobei es hier aber nicht auf den Visko-Bereich, sondern auf die Art des Grundöls ankommt. Also nicht darauf, ob es sich z. B. um ein 5W-40er oder ein 10W-40er handelt, sondern ob es sich um ein mineralisches, ein HC-Öl, oder ein teil- oder vollsynth. handelt. Erstere halten nur die geringsten, u. letztere die höchsten Temp. aus.